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Politik : Auch Spione dürfen nicht alles

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sie jagen Verbrecher mit schnellen Autos, seilen sich von Hausdächern ab und können super kämpfen. So begegnen uns Spione oft in Kino-Filmen.

Doch mit dem richtigen Leben hat das nicht allzu viel zu tun. Aber klar, Spione gibt es auch in Wirklichkeit. Viele arbeiten in Deutschland zum Beispiel für den BND. Hinter diesen drei Buchstaben versteckt sich eine wichtige Einrichtung: der Bundes-Nachrichten-Dienst.

Mit den Nachrichten im Fernsehen oder Radio hat das aber nichts zu tun. Denn die Leute vom BND wollen Dinge herausfinden, die nicht unbedingt in den Nachrichten zu finden sind. Anders als die Spione im Kino wollen sie vor allem eines: möglichst unauffällig sein.

Ihr Job ist es, Leute auszuspionieren, die Deutschland etwas Böses wollen. Der BND soll also vor Gefahren warnen und der deutschen Regierung Bescheid sagen, wenn sich etwas zusammenbraut.

Zum Beispiel, wenn Menschen aus dem Ausland Waffen hierher schmuggeln wollen. Oder wenn Leute andere schlimme Verbrechen begehen könnten.

Dazu sammeln die BND-Mitarbeiter eine riesige Menge an Daten, hören Telefonate ab oder zapfen Satelliten und Internet-Leitungen an. Und sie arbeiten mit den Nachrichten-Diensten anderer Länder zusammen.

Doch die Spione dürfen bei ihrer Arbeit nicht alles. Ein Experte sagt: „Sie dürfen zum Beispiel nicht einfach unschuldige Leute belauschen, um an Informationen zu kommen.“ Deshalb kontrolliert eine wichtige Gruppe von Politikern im Deutschen Bundestag die Arbeit der Nachrichten-Dienste. Im Deutschen Bundestag sitzen Politiker, die über die Gesetze in Deutschland mitentscheiden.

Gerade stehen die Leute vom BND in der Kritik. Es geht um ihre Zusammenarbeit mit einem Nachrichtendienst aus dem Land USA: der NSA.

Der BND soll der NSA dabei geholfen haben, Informationen über Leute zu beschaffen, die der BND nicht ausspionieren soll.

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erstellt am 25.Apr.2015 | 01:08 Uhr

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