zur Navigation springen

Schule Weltweit : An vielen Orten gibt es zu wenig gute Lehrer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Unesco warnt: Zu viele Kinder auf der Erde bekommen keine ordentliche Bildung.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 04:53 Uhr

Lesen, schreiben, rechnen – das sollen Kinder in der Grundschule lernen. Es gibt aber viele Kinder auf der Welt, die die es nicht richtig können – und das, obwohl sie mehrere Jahre zur Schule gegangen sind! Auf dieses Problem haben Experten der Unesco gestern aufmerksam gemacht.

Die Unesco ist eine Organisation, die sich auf der ganzen Welt dafür einsetzt, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen können. „Besonders in armen Ländern bekommen viele Kinder keine oder keine gute Schulausbildung“, sagt Barbara Malina von der Unesco. Diese Länder liegen zum Beispiel im Süden von Afrika. „Ein Grund dafür ist, dass in den Ländern nicht genug Geld für Bildung ausgegeben wird.“ Es gibt nicht genug Schulen. Oder die Schulen sind nicht gut ausgestattet, zum Beispiel mit Schulbüchern.

An vielen Orten fehlen auch Lehrer. „Das kann daran liegen, dass zu wenig Leute die Schule abschließen und Lehrer werden. Oder dass Lehrer schlecht verdienen. Sie müssen noch etwas anderes arbeiten. Manchmal kommen sie dann einfach nicht zum Unterricht.“

Weil es zu wenig Lehrer gibt, sind die Klassen häufig sehr groß. Wenn so viele Kinder in einer Klasse sind, kann der Lehrer nicht darauf achten, dass alle Schüler gut im Unterricht mitkommen.

Die Unesco fordert, dass in den Ländern mehr für Bildung getan wird. „Alle Kinder müssen in die Schule und dort lesen, schreiben und rechnen lernen“, sagt Barbara Malina.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen