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Raumfahrt : Alyssa will zum Mars fliegen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die 14-jährige Amerikanerin trainiert für ihren Traum, Astronautin zu werden. In etwa 20 Jahren will sie auf dem roten Planeten stehen.

shz.de von
erstellt am 15.Jun.2015 | 01:42 Uhr

Alyssa weiß genau, wo sie einmal hin möchte. Schon als kleines Kind hatte sie den Wunsch, Astronautin zu werden. Jetzt ist das Mädchen aus dem Land USA 14 Jahre alt. Sie will zu den ersten Menschen gehören, die zum Planeten Mars fliegen. Noch hat das niemand geschafft.

In etwa 20 Jahren wollen Leute der Raumfahrt-Organisation Nasa es aber versuchen. Ob das klappt, ist nicht klar. Alyssa lernt  und übt trotzdem schon für ihre mögliche Reise ins All. Im Kina-Interview erzählt sie, warum sie unbedingt in den Weltraum fliegen möchte.

Seit wann träumst du davon, einmal ins All zu fliegen?

Mit drei Jahren habe ich im Fernsehen eine Zeichentrickserie über fünf Freunde gesehen, die ständig auf Abenteuerreisen gehen. Eine Reise ging zum Mars. Mein Vater hat mir dann alles über die Mondlandung erzählt. Seitdem bin ich Feuer und Flamme. Ich wusste sofort, dass ich als einer der ersten Menschen zum Mars fliegen möchte. Ich habe mich in diese Idee verliebt und tue seitdem alles dafür.

Wie bereitest du dich darauf vor, Astronautin zu werden?

Ich habe schon viele Weltraum-Camps besucht, hier in den USA, aber auch in der Türkei und in anderen Ländern. Das sind Programme für Kinder und Jugendliche, wo man alles über den Weltraum lernt.

Welche Trainingsgeräte hast du schon ausprobiert?

Ich habe schon auf dem Astronauten-Trainer gesessen, der sich um die eigene  Achse dreht. Man ist auf einem Sitz festgeschnallt und wirbelt kopfüber durch die Luft. Erst war ich ganz schön nervös, aber jetzt macht es total Spaß.

Bei meinem nächsten Weltraum-Camp-Besuch werde ich auf den Pamper Pole steigen. Das ist ein sieben Meter hoher Mast, da balanciert man oben auf einer kleinen Plattform und springt dann runter. Natürlich ist man mit einem Seil gesichert, aber unheimlich ist das schon. Mir macht das Spaß, an meine Grenzen zu gehen.

Was sagen denn deine Freunde und Familie zu deinen Weltraumplänen?

Einige meiner Freunde finden das etwas verrückt, aber sie unterstützen mich. Die meisten wissen noch gar nicht, was sie später einmal machen wollen. Ich kenne sonst niemanden, der schon ganz genaue Pläne hat wie ich.

Geschwister habe ich keine. Ich lebe bei meinem Vater und der steht voll hinter mir. Wir sind ein tolles Team. Er begleitet mich überall hin. Zum Mars wird er natürlich nicht mitkommen.

Wie stellst du dir das vor, einmal auf dem Mars zu stehen?

Schwer zu sagen, es ist ja noch kein Mensch dort oben gewesen. Ich stelle mir das ein bisschen wie die Mondlandung vor, mit dem Mond in rote Farbe getaucht. Wir brauchen noch viel Geduld. Die Raumfahrtbehörde Nasa will um das Jahr 2030 Astronauten raufschicken. Und bei dieser Mission möchte ich gerne dabei sein.

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