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Sport : Als Live-Reporter zur Fußball-WM

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien! Da wären viele Fans gern dabei. Gerd Gottlob ist als Experte dort, er ist Kommentator im Fernsehen.

Viele Menschen schauen gern Fußball im Fernsehen. Damit sie alles mitbekommen, kommentieren Fachleute die Spiele. Sie heißen Fußball-Kommentatoren. Einer von ihnen ist Gerd Gottlob. Bald reist er für das deutsche Fernsehen zur Weltmeisterschaft nach Brasilien. Während der Spiele sitzt er im Stadion und beobachtet alles genau. Im Kina-Interview erzählt er, was er alles wissen muss. Das Turnier beginnt am 12. Juni.

Wie bereiten Sie sich auf die Weltmeisterschaft vor?

Gerd Gottlob: Vor der WM habe ich mir mit einem Kollegen eine Woche frei gehalten. Da werden wir uns in meinem Büro einschließen und uns ganz viele Fußballspiele angucken. Dabei machen wir uns Notizen und Gedanken.

Kennen Sie alle Mannschaften und Spieler, die bei der WM mitspielen?

Die deutsche Nationalmannschaft kenne ich schon sehr gut. Aber bei der WM sind natürlich Mannschaften dabei, über die ich nicht so viel weiß. Das erste Spiel, das ich kommentiere, ist Griechenland gegen Kolumbien. Die Mannschaften kenne ich ein bisschen, aber das reicht noch nicht.

Was müssen Sie denn alles über die Teams wissen?

Natürlich muss ich die ganzen allgemeinen Informationen kennen: Wer ist der Trainer, wie heißen die Spieler, wie hat das Team sich qualifiziert? Das muss ich alles im Kopf haben. Und dann suche ich mir zwei oder drei wichtige Spieler aus, die ich mir genauer angucke. Zu jedem Spieler gibt es Unmengen an Information.

Wie lernen Sie denn die vielen komplizierten Namen?

Merken kann ich mir Spielernamen zum Glück ganz gut. Die meisten kann ich auch richtig aussprechen. Ganz schwierige Namen übe ich vorher oder schreibe mir die Lautschrift dazu auf, damit ich gar nicht erst ins Straucheln komme.

Wenn Deutschland bei der WM spielt, sehen das viele Millionen Zuschauer im Fernsehen. Macht Sie das nicht nervös?

Die Nacht vor meinem allerersten Live-Kommentar im Fernsehen habe ich nicht geschlafen. Da war ich sehr aufgeregt. So nervös bin ich jetzt nicht mehr. Darüber bin ich auch sehr froh. Aber vor der WM bin ich angespannt. Und wenn die deutsche Mannschaft spielt, bin ich aufgeregter als bei den anderen Spielen.

Vor den Spielen sprechen Sie manchmal auch mit den Trainern. Verrät Bundestrainer Joachim Löw Ihnen dann auch mal Geheimnisse?

Das ist immer sehr spannend und bringt richtig Spaß. Mit Joachim Löw spreche ich über die Mannschaft und den Gegner. Er erzählt mir dann ein bisschen darüber, was er im Spiel vorhat. Manchmal sagt er auch etwas, das wir im Fernsehen nicht sagen dürfen. Und daran halte ich mich auch. Aber er wird mir nie alles sagen.

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erstellt am 17.Mai.2014 | 01:24 Uhr

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