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Politik : Als Kind wollte Peer Steinbrück mal Pirat werden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Heute düsen wir mit der Zeitmaschine in die Kindheit des Mannes, der Chef der deutschen Regierung werden will.

Ein Junge spielt draußen gern Verstecken und Fußball. Dabei schlägt er sich auch öfter mal das Knie auf. Der Junge weiß, was er später mal von Beruf werden will: Pirat oder Lokführer.

Das war vor vielen Jahren, um das Jahr 1953 herum. Heute ist Peer Steinbrück ein Politiker. Im September will er mit seiner Partei SPD die Bundestagswahl gewinnen – und dann Bundeskanzler von Deutschland werden.

Als Peer Steinbrück draußen Fußball spielt, ist er um die sechs Jahre alt und lebt in der Stadt Hamburg. „Als Sechsjähriger hat er gern mit Freunden in den Ruinen von Häusern gespielt“, erzählt Daniel Friedrich Sturm. Der Experte hat sich viel mit dem Leben von Peer Steinbrück beschäftigt und ein Buch über den Politiker geschrieben.

Die Häuser waren kaputt, weil erst wenige Jahre zuvor ein Krieg zu Ende gegangen war. Bomben hatten dabei eine Menge Gebäude getroffen und viel zerstört.

Auch wenn Peer Steinbrück als Kind gern Fußball spielte – besonders sportlich war er nicht. In der Schule hakte es zudem besonders in Mathe und Altgriechisch. Er blieb sogar zwei Mal auf dem Gymnasium sitzen. Später ging er dann auf ein Wirtschafts-Gymnasium. „Da sind viele hingegangen, die auf normalen Gymnasien nicht klarkamen, und haben dort ihr Abi gemacht“, erklärt Daniel Friedrich Sturm.

Das heißt aber nicht, dass Peer Steinbrück nicht schlau war. „Er war ein intelligentes Kind – mit besonderen Begabungen. Aber die Lehrer haben wohl teils seine Begabungen nicht erkannt“, sagt Daniel Friedrich Sturm. „Peer Steinbrück konnte zum Beispiel gut reden, schreiben, Geschichte und Erdkunde.“ Auch Lesen mochte Peer Steinbrück gern – etwa Comics wie „Prinz Eisenherz“. Für Krimis des Autors Edgar Wallace gab er gern Taschengeld aus.

Ein großes Hobby des Politikers ist auch noch heute das Schach spielen. Das hat ihm seine Oma beigebracht, als er noch ein Kind war.

„Sie haben viel gespielt“, erzählt Daniel Friedrich Sturm. Die Oma habe dabei immer normal gespielt – also nicht absichtlich Fehler gemacht. „Irgendwann hat er sie dann besiegt. Da war er 13 Jahre alt.“ Gewinnen will der 66-jährige Peer Steinbrück auch am 22. September. Da tritt seine Partei SPD zur Bundestagswahl an.

Wen würdest du bei der Bundestagswahl wählen?

Peer Steinbrück
1 Stimmen
33,3%
Angela Merkel
0 Stimmen
0,0%
Rainer Brüderle
0 Stimmen
0,0%
Jürgen Trittin
0 Stimmen
0,0%
Martin Sonneborn
1 Stimmen
33,3%
Gregor Gysi
1 Stimmen
33,3%
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erstellt am 10.Sep.2013 | 12:10 Uhr

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