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Villekula : Alles Rhabarber, oder was?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Villekula-Gärtner finden in der Natur Baustoffe, mit denen sie ihren Garten verschönern. Heute basteln sie einen Weg aus Beton-Blättern.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 05:39 Uhr

Wenn die Sonne scheint, haben Pflanzen Durst. Deshalb machen sich die Villekula-Gartenkinder gleich an die Gießkannen. Beim Gießen im Gewächshaus fällt uns auf, dass wir nicht gut an alle Pflanzen herankommen, ohne auf die aufgelockerte Erde treten zu müssen. Es fehlt etwas, auf das wir guten Gewissens treten können, ohne danach sofort wieder die Erde lockern zu müssen.

Gesagt, getan: Die Gartenkinder laufen zum Kompost, wo unser Rhabarber wächst. Der schmeckt nämlich nicht nur gut, sondern hat auch große Blätter, die uns als tolle Vorlage für einen selbstgegossenen Gehwegstein dienen können. Sobald dieser dann getrocknet ist, kann er nämlich ins Gewächshaus gelegt und zum Herantreten an die Pflanzen genutzt werden.

Dafür rühren wir zunächst Bastel-Beton aus dem Bastelladen mit Wasser an. Wir rühren so lange, bis eine flüssige Masse entsteht. Diese lassen wir kurz in Ruhe, damit sie gut durchziehen kann. In der Zwischenzeit sammeln wir die schönsten und größten Rhabarberblätter in unserem Garten.

Dann füllen wir eine Wanne mit Spielsand aus der Sandkiste und breiten die Blätter darin aus. Danach holen wir die Betonmasse, rühren nochmal um, und gießen sie dann in die Blätter wie in eine Form hinein. Aufgepasst, dass nichts überläuft! Dann müssen die Blätter trocknen. Das dauert einige Zeit, aber in der Sonne geht es etwas schneller.

Sobald der Beton getrocknet ist, können wir vorsichtig das Rhabarberblatt abtrennen und die Form umdrehen – und haben die Form des Rhabarberblattes in Beton nachgemalt.

Diesen fertigen „Stein“ legen wir in das Gewächshaus und können ab jetzt auch die verstecktesten Gurken gießen!


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