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Kindernachrichten

18. Dezember 2017 | 02:49 Uhr

Sport : Abtauchen und Ball spielen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Sportart Rugby findet eigentlich auf dem Sportplatz statt. Beim Unterwasser-Rugby ist das anders.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2015 | 05:45 Uhr

Luft anhalten, untertauchen und dann den Ball im Korb der Gegner versenken: So ungefähr funktioniert Unterwasser-Rugby (gesprochen: Ragbie).

Wolfgang Tress (Foto) trainiert in der Stadt Berlin Kinder und Erwachsene. Er erklärt, warum es Spaß macht, unter Wasser um einen Ball zu kämpfen.

Was magst du am Unterwasser-Rugby?

Wolfgang Tress: „Am tollsten ist die Bewegung unter Wasser. Man fühlt sich ganz leicht. Sich so frei zu bewegen, ist manchmal wie Fliegen.“

Wie hast du mit dem Sport angefangen?

„Ich war eigentlich Taucher, also einer von denen, die mit einer Druckluft-Flasche auf dem Rücken abtauchen. Meine Trainerin hat uns zur Übung mal Unterwasser-Rugby spielen lassen. Da hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe ein Tor gemacht und fand es super.“

Verletzen sich die Spieler manchmal, wenn alle um einen kleinen Ball rangeln?

„Es ist schon so, dass die Spieler mal mit blauen Flecken aus dem Becken steigen. Das ist aber gar nicht schlimm. Erst, wenn dir nach dem Training ein bisschen was wehtut, weißt du, dass es ein gutes Training war. Dass sich jemand mal wirklich verletzt, kommt aber sehr, sehr selten vor.“

Ihr müsst gut die Luft anhalten können. Wie übt ihr das?

„Wir tauchen Bahnen im Schwimmbecken. Dabei üben wir, das Gefühl zu unterdrücken, das einem sagt: Hol jetzt Luft! Jeder merkt dann, dass er gar nicht so schnell neue Luft braucht, wie er meint. Jeder Mensch kann zwei Minuten die Luft anhalten. Man muss nur etwas üben.“

Kann jedes Kind Unterwasser-Rugby spielen? Oder muss man schon etwas können?

„Am besten startet man schon früh mit dem Training. Man sollte aber ungefähr zehn Jahre alt sein. Dann ist der Körper so weit, dass es ihm nichts ausmacht, auch mal länger und tiefer zu tauchen. Und schwimmen muss man können.“

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