Abtauchen in eine bunte Welt

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Riesige Schildkröten, Haie und farbenfrohe Fische – das alles kannst du in Australien im Great Barrier Reef entdecken.

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16. März 2015, 05:05 Uhr

Endlich geht es ins Wasser! Das Schiff hat auf der Fahrt ganz schön geschaukelt. Doch jetzt freuen sich alle aufs Schnorcheln. Das Schiff liegt vor der Nordostküste Australiens. Von hier aus erstreckt sich ein riesiges Korallen-Riff: das Great Barrier Reef (gesprochen: grait bärria rief). Korallen sind besondere Tiere, die im warmen Wasser der Tropen leben.

Sie sind so etwas wie die Baumeister der Meere. Weil ihre Skelette aus Kalk sind, können sie mit der Zeit Riffe bauen. In den Nischen und Mulden von Riffen leben unzählige Krebse, Seesterne und Muscheln. Viele Fische suchen dort Nahrung oder nutzen die Korallen als Brutstätte. Diese einzigartige Unterwasserwelt wollen wir uns aus der Nähe anschauen.

Ein Fachmann zeigt uns, wie wir die Flossen anziehen, die Taucherbrille richtig aufsetzen und den Schnorchel zum Atmen anlegen. Außerdem tragen wir einen speziellen Gummianzug, damit uns im Wasser nicht zu schnell kalt wird.

Dann geht es über eine kleine Leiter am Boot hinein ins Meer. Wir tauchen den Kopf ins Wasser ein, um nach unten zu schauen. Schon nach wenigen Metern sehen wir die ersten Korallen. Spitz wie kleine Berge ragen sie nach oben.

„Ich zeige euch etwas“, sagt unser Schnorchel-Lehrer und taucht ein Stück hinab. Er wedelt seine Hand unter Wasser hin und her, sodass eine See-Anemone sich schneller bewegt. Plötzlich lugt ein kleiner roter Fisch mit weißen Streifen hervor. Es ist ein Clownfisch (Foto). Diese Tiere leben zwischen den Fangarmen von See-Anemonen.

Wir paddeln mit unseren Flossen weiter über das Riff. Wir schauen zur Seite und sehen einen riesigen Schwarm Fische – rot, gelb, blau oder sogar bunt wie ein Regenbogen. Dann taucht ein Schatten auf. Die kleinen Tierchen flitzen weg. Ein gewaltiger grün-blauer Fisch schwimmt gemächlich heran. Es ist ein Napoleon-Fisch, einer der größten Bewohner des Riffs. Plötzlich ertönt ein Signal vom Schiff. Das bedeutet, dass unsere Schnorchel-Tour zu Ende ist.

Schade, denn wir hätten den Bewohnern des Riffs noch sehr lange zuschauen können.

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