Idee : 200 Kuchen für die Nachbarn

Stephanie Quitterer erzählt auch in ihrem Buch von ihrer tollen Idee.
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Stephanie Quitterer erzählt auch in ihrem Buch von ihrer tollen Idee.

shz.de von
23. September 2016, 01:43 Uhr

In einem kleinen Ort kennt man oft seine Nachbarn. Man leiht sich gegenseitig Zucker, wenn er aus ist. Oder man hilft bei Problemen im Haus. In einer Großstadt ist das aber oft anders: Viele kennen ihre Nachbarn überhaupt nicht. Das wollte Stephanie Quitterer ändern. Sie war in einen neuen Stadtteil von Berlin gezogen und kannte ihre Nachbarn dort nicht. Das fand sie schade.

Also backte sie Kuchen – sehr, sehr viele Kuchen. 200 insgesamt. Mit jedem davon klingelte sie bei einem anderen Nachbarn und fragte, ob sie zusammen Kaffeetrinken wollen. Die meisten luden sie daraufhin in ihre Wohnung ein. So lernte Stephanie viele ihrer Mitmenschen in der Umgebung kennen. Über ihre interessanten Gespräche und Erfahrungen schrieb sie dann ein Buch: „Hausbesuche“. Heute wird Stephanie oft auf der Straße gegrüßt und hat in ihrer Nachbarschaft viele Bekannte.

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