Epidemie in Afrika : Kampf gegen Ebola - Bundesregierung schickt Experten

Die Bundesregierung will im Kampf gegen die Ebola-Epidemie deutsche Experten für Infektionsschutz nach Afrika schicken.

shz.de von
06. September 2014, 09:24 Uhr

"Mit Hilfe deutscher Experten wird das medizinische Personal in den Krankenhäusern im Umgang mit hochansteckenden Krankheiten wie Ebola geschult", sagte Gröhe der Rheinischen Post. Es gehe darum, «eine Ebola-Erkrankung schnell zu erkennen, die Patienten gut und sicher zu versorgen und dafür zu sorgen, dass eine weitere Ansteckung vermieden wird». Das Trainingsprogramm solle in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut entwickelt werden.

Bisher hat Deutschland die internationalen Hilfsbemühungen mit 2,4 Millionen Euro unterstützt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind allein in den drei am schwersten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone inzwischen 2097 Menschen an Ebola gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet damit, dass bis zu einer wirkungsvollen Eindämmung der Ebola-Epidemie noch Monate vergehen können. Die Vereinten Nationen senden einen Ebola-Notruf an die Staatengemeinschaft. Nötig seien 460 Millionen Euro.

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