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Deutschland & Welt

18. Oktober 2017 | 12:58 Uhr

Wahlen : Hintergrund: Fünf-Prozent-Hürde

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Dass deutsche Parteien aus der Regierung heraus unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen, ist auf Landesebene gar nicht so selten. Die FDP traf es bisher am häufigsten. Eine Übersicht:

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erstellt am 15.Sep.2013 | 19:59 Uhr

29. Februar 2004: Die Hamburger FDP bekommt bei Landtagswahlen nur noch 2,8 Prozent. Vorher bildete sie mit der CDU und der Schill-Partei die Regierungskoalition. Auch die Schill-Partei schafft mit 3,1 Prozent den Wiedereinzug nicht.

26. April 1998: In Sachsen-Anhalt werden die Grünen mit 3,2 Prozent der Stimmen nicht wiedergewählt. Vorher waren sie Teil einer Minderheitsregierung mit der SPD, toleriert von der PDS (Magdeburger Modell)

21. September 1997: Die Hamburger Statt-Partei erreicht nur 3,8 Prozent. Vorher regierte sie mit der SPD.

14. Mai 1995: Die FDP wird in Bremen mit 3,4 Prozent nicht wiedergewählt. Bis Februar 1995 regierte sie mit SPD und Grünen.

11. September 1994: Die Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen wird in Brandenburg abgewählt. Die FDP erreicht nur noch 2,2 Prozent, die Grünen bringen es auf 2,9 Prozent.

26. Juni 1994: Die FDP fliegt in Sachsen-Anhalt aus Regierung und Parlament. Bei den Wahlen schafft sie nur 3,8 Prozent.

16.Oktober 1994: Die FDP kommt in Thüringen nur noch auf 3,2 Prozent. Vorher regierte sie zusammen mit der CDU.

16. Oktober 1994: Die FDP schafft auch in Mecklenburg-Vorpommern mit 3,8 Prozent nicht den Wiedereinzug in den Landtag. Vorher war sie zusammen mit der CDU an der Regierung.

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