Hintergrund: Costa Rica - zwischen High Tech und Kaffeebohnen

 Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua. Foto: Presidency Of Nicaragua
Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua. Foto: Presidency Of Nicaragua

Hamburg (dpa) - Costa Rica («Reiche Küste») gilt im wiederholt von Bürgerkriegen, Putschen und Wirtschaftskrisen erschütterten Mittelamerika als Hort von Stabilität und Wohlstand.

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29. Mai 2013, 09:11 Uhr

Hamburg (dpa) - Costa Rica («Reiche Küste») gilt im wiederholt von Bürgerkriegen, Putschen und Wirtschaftskrisen erschütterten Mittelamerika als Hort von Stabilität und Wohlstand.

Ein gut funktionierendes demokratisches System ermöglicht den rund 4,4 Millionen Einwohnern einen relativ hohen Lebensstandard bei einer gut entwickelten Gesundheitsversorgung und einem ausgebauten Bildungssystem. Die zwischen Nicaragua und Panama gelegene Republik verfügt als einziges Land der Region über keine Armee und erklärt den Gewaltverzicht zur außenpolitischen Maxime.

Der einst durch große Bananen-Plantagen und den Kaffee-Anbau geprägte Agrarstaat setzt seit Jahren auf einen wirtschaftlichen Wandel. Dazu haben der Ausbau der Textilindustrie und die Ansiedlung von High-Tech-Firmen in Freihandelszonen ebenso beigetragen wie der wachsende Tourismus. Im Jahr 2008 entfielen in der einstigen «Bananen-Republik» nur noch 18 Prozent der Exporte auf Früchte und Gemüse, während Elektronik-Erzeugnisse 22 Prozent ausmachten.

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