Theater Theaterchef Littmann: „Katar ist überhaupt kein Einzelfall“

Von dpa | 15.11.2022, 07:37 Uhr

Für Corny Littmann (69), Chef des Hamburger Schmidt Theaters, ist Fußball-WM-Gastgeber Katar nur einer von vielen Staaten, in denen Homosexuelle diskriminiert werden. „Katar ist überhaupt kein Einzelfall. In vielen arabischen Staaten wird Homosexualität oft noch mit der Todesstrafe bestraft“, sagte Littmann der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Da sei Katar eher die Regel und „eine Aufforderung an die Verantwortlichen, gefälligst Stellung zu beziehen“. Wie schwierig das sein könne, habe man bei der Europameisterschaft gesehen, als die Allianz Arena in München in Regenbogenfarben angestrahlt werden sollte.

Sie möchten weiterlesen?
Wählen Sie eine Option:
Sie sind bereits Digitalabonnent?
Probemonat für 0 €
  • Alle Artikel & Inhalte auf shz.de
  • News-App für unterwegs
  • Alle Artikel als Audiostream
Probemonat für 0 €
Monatlich kündbar
Anschließend 2,49 €/Woche