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Nach Attacke in Berlin : Haft für Messerstecher vom Alexanderplatz

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Die Tat sorgte für Entsetzen: Am Sonntag wurde ein 30-Jähriger am hellichten Tag erstochen. Ein erst 18 Jahre alter Verdächtige muss nun in Untersuchungshaft - die Vorwürfe wiegen schwer.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2014 | 18:42 Uhr

Berlin | Der erst 18 Jahre alte mutmaßliche Messerstecher vom Berliner Alexanderplatz kommt in Untersuchungshaft. Der Vorwurf laute auf heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der Nachrichtenagentur dpa. Das habe ein Ermittlungsrichter am Dienstag entschieden.

Der Verdächtige war am Montag gefasst worden, er soll am Sonntag einen 30-Jährigen mit einem Stich in die Brust getötet haben. Nur einen Tag später war er in Friedrichshain festgenommen worden. „Er hat sich bislang nicht zu der Tat geäußert“, sagte Steltner. Der 18-Jährige soll schon zuvor wegen Gewalt- und Drogendelikten aufgefallen sein.

Das Opfer war am Sonntagnachmittag zusammen mit zwei Frauen und einem Mann aus einem Club an der Dircksenstraße gekommen. An der Karl-Liebknecht-Straße trafen sie auf eine andere Gruppe, zu der der Täter gehörte. Die Männer gerieten in Streit, der sich wieder legte, wie Staatsanwaltschafts-Sprecher Steltner bereits am Montag berichtete. „Doch plötzlich und unvermittelt stürzte der Verdächtige aus nichtigem Grund auf den 30-Jährigen zu und versetzte ihm einen Messerstich in die Brust.“

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