Prozesse : Gericht verwarnt Landwirtin nach tödlichem Kuh-Angriff

Bei Greifenstein soll eine Kuh eine Spaziergängerin getötet haben.
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Bei Greifenstein soll eine Kuh eine Spaziergängerin getötet haben.

Nach der Attacke einer Kuh auf eine Spaziergängerin ist eine hessische Landwirtin der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden worden.

shz.de von
11. September 2013, 07:27 Uhr

Das Amtsgericht Dillenburg verwarnte die 60-Jährige am Mittwoch und setzte eine Geldstrafe von 2700 Euro zur Bewährung aus. Als Auflage muss sie aber 2000 Euro zahlen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Angeklagte ihre bei einem Herdentrieb entlaufene Kuh nicht wieder eingefangen hatte.

Kuh Verona, die ihr neugeborenes Kalb dabei hatte, soll im August 2011 bei Greifenstein von Mutterinstinkten getrieben die 57-Jährige angegriffen und getötet haben.

Die Spaziergängerin war mit ihrem Hund unterwegs gewesen. Sie wurde später mit Knochenbrüchen und inneren Verletzungen tot auf einer Wiese gefunden.

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