Gesundheit : Forscher: Tausende Patienten durch Implantate gefährdet

Rudolf Schlenker (L), stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Krankenkasse Barmer GEK und Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen.
Rudolf Schlenker (L), stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Krankenkasse Barmer GEK und Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen.

Viele Patienten in Deutschland sind nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske durch fehlerhafte oder riskante Implantate gefährdet.

shz.de von
18. September 2013, 12:47 Uhr

«Es sind nicht Einzelfälle, es sind Tausende», sagte Glaeske bei der Vorstellung des neuen Heil- und Hilfsmittelreports der Krankenkasse Barmer GEK am Mittwoch in Berlin. Bekannt seien etwa Fälle, in denen Metallabrieb von künstlichen Gelenken das Blut verunreinige.

Andere Patienten würden mit untauglichen Herzschrittmachern alleingelassen: Der Hersteller sage, die Defibrillationselektrode könne wieder entfernt werden - die deutsche kardiologische Gesellschaft warne davor.

Mitteilung Barmer GEK

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