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Verunglückte Cessna 172 : Flugzeugabsturz in Heist: Wer sind die Toten?

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Wie ein Stein stürzte am Mittwoch eine Cessna 172 in Heist bei Uetersen zu Boden. Wer starb bei dem Unglück? Die Identifizierung der beiden Toten ist für die Behörden schwierig.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 04:05 Uhr

Heist | Nach dem Absturz eines mit zwei Personen besetzten Leichtflugzeugs nahe Uetersen im Kreis Pinneberg gestaltet sich die Identifizierung der beiden ums Leben gekommenen Insassen schwierig. Bei den Toten seien keine Ausweise gefunden worden, sagte am Donnerstag der Itzehoer Oberstaatsanwalt Dietmar Pickert. Daher müsse jetzt auf die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen gewartet werden: "Die Identifizierungsmaßnahmen sind noch nicht abgeschlossen." Medienberichte, wonach es sich bei den Toten um einen 84 Jahre alten Hamburger Piloten und seine zehn Jahre jüngere Ehefrau handeln soll, bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht.
Die Maschine vom Typ Cessna 172 war am Mittwoch in der Nähe des Flugplatzes Heist im Kreis Pinneberg in ein Wäldchen gestürzt. Nach Zeugenaussagen drehte das viersitzige Leichtflugzeug nach dem Start zunächst am Himmel mehrere Runden, bevor der Motor verstummte: Die Cessna soll noch einige Sekunden lautlos durch die Luft geschwebt sein - und dann wie ein Stein heruntergestürzt. Eine Notlandung wurde offensichtlich nicht versucht
.Das Wrack wurde mittlerweile geborgen. Die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe und die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig nahmen die Ermittlungen zur Unglücksursache auf. Die zwei Leichen wurden zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht.Für Hobby-Piloten gibt es nach Angaben des Kieler Landesamtes für Straßenbau und Verkehr keine Altersbeschränkungen. Im privaten Luftverkehr braucht man jedoch ein sogenanntes Tauglichkeits-Zeugnis, sagte Sprecherin Johanna Litten. Das habe bis zum 40. Lebensjahr eine Gültigkeit von fünf Jahren, danach von zwei Jahren. Vom 50.Lebensjahr an müsse das Tauglichkeits-Zeugnis alle zwölf Monaten neu ausgestellt werden. Im Gegensatz dazu verlieren Berufspiloten ihre Lizenz mit 65 Jahren.

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