zur Navigation springen

Musik-Show auf Vox : Xavier Naidoo erzielt Traumquote für „Sing meinen Song“

vom

Alte Hits, neuer Stil: Auf Vox testet Xavier Naidoo ein neues Show-Format, bei dem verschiedene Musiker gegenseitig ihre Hits covern. Die Premiere wird ein Erfolg.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2014 | 11:10 Uhr

Berlin | Gelungener Auftakt für Xavier Naidoos neue Musikshow bei Vox: 2,19 Millionen Zuschauer sahen am Dienstag den ersten, 90 Minuten langen Beitrag der auf sieben Teile angelegten Reihe „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“. Der Marktanteil betrug 9,6 Prozent, im Segment des jüngeren Publikums zwischen 14 und 49 Jahren sogar 11,1 Prozent. An der Spitze lag dennoch die ARD mit ihren Serien „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“.

Der Auftakt zu Naidoos Show war mit Spannung erwartet worden. Die Idee: Musiker, die sich mehr oder weniger gut seit Jahren im deutschen Musikgeschäft halten, interpretieren gegenseitig ihre Hits. Zunächst stürzten sich die Stars und Sternchen auf die Lieder von Sasha, der in den 90ern mit seinem Gute-Laune-Pop bekannt wurde.

 

Neben Naidoo traten Lederhosen-Rocker Andreas Gabalier, Schmusesänger Roger Cicero, Guano Apes-Sängerin Sandra Nasic, der von Stefan Raab gecastete Gregor Meyle und Sarah Connor an. Am Ende gewann Connor mit ihrer jazzigen Interpretation von Sashas „I feel lonely“. „Sasha und ich kommen aus der gleichen Ecke, sind beides Popkünstler. Ich dachte mir daher, ich nehm mir den Song und mache daraus was ganz anderes", erklärt Sarah Connor. Bei Sasha selbst kommt das gut an: „Ich habe gemerkt, es kann doch ein guter Song sein, wenn man sich ein bisschen drum kümmert. Dass Sarah singen kann, weiß man. Das sie aber aus einem alten Lied ein schönes, neues machen kann, hat mich sehr beeindruckt.“

 

Viel Lob gab es vor allem dafür, dass Vox einen neuen Weg jenseits von Casting-, Koch- und Reality-Shows einschlägt. Allerdings wurde auch kritisiert, dass es neben der Musik zu viel Gerede gab.

 

Die große Aufmerksamkeit dürfte den folgenden Ausgaben der Show zugute kommen. Spekuliert wird sogar, dass das Format mit seichter Musik vor Südafrikas Traumkulisse noch mehr Publikum von den Öffentlich-Rechtlichen abfischen kann.

 

 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen