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TV-Detektiv : Wilsberg und die Hengstparade

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Wenn der Finanzbeamte Ekki den wilden Hengst markiert und sich vor einem Sex-Abenteuer nur per Flucht retten kann, dann geht es hoch her bei "Wilsberg".

Die Welt dieses TV-Privatdetektivs (Leonard Lansink) ist ja sonst eher betulich. Diesmal besucht sein Kumpel, der Finanzbeamte Talkötter (Oliver Korittke), ein Seminar gegen sexuelle Übergriffe in deutschen Amtsstuben und kann sich nur mühsam den Angeboten der eigentlich strengen Seminarleiterin entzieheen. Was ist da los im Münsterland? Gerät bei «Wilsberg» alles aus den Fugen?

Nein, nur erst einmal läuft es etwas wild durcheinander, denn die Folge "Hengstparade", am Samstag um 20.15 Uhr im ZDF, entfaltet gleich zu Beginn vier Handlungsstränge, die dem Zuschauer zwar nicht die volle Konzentration abverlangen, aber die Frage aufwirft: Wo führt das hin?

Da macht Anwältin Alex (Ina Paule Klink) schmerzliche Bekanntschaft mit dem Airbag ihres Autos. Bösewichte haben es auf die Kühlbox neben ihr auf dem Beifahrersitz abgesehen und einen Unfall herbeigeführt. Der Inhalt der Kühlkiste: Das wertvolle Sperma des Zuchthengstes "Stolz von Bielefeld".

Damit nicht genug. Die spröde Kommissarin Springer (Rita Russek) lässt es mal so richtig krachen und landet mit Internetbekanntschaft Karsten im Bett. Währenddessen stellt sich ihr Stellvertreter Overbeck (Roland Jankowsky) bei der Klärung eines Mordfalls dämlich an wie immer. Und wo bleibt Georg Wilsberg? Der Privatdetektiv steigt in seinen 40. Fall (Regie: Michael Schneider und Buch: Jürgen Kehrer) nur langsam ein. Für eine Versicherung soll er den Samenraub aufklären. Und auch wenn das kaum zu glauben ist: Alles hängt irgendwie zusammen.

Die Stränge passen mit jeder Minute mehr zusammen und der Verlauf der Bettbekanntschaft von Kommissarin Springer nimmt traumatische Züge an. Wilsbergs Gespür - oder ist es Eifersucht? - bringt ihn dazu, Springers Spuren wie den Brotkrumen im Märchen zu folgen.

Wilsberg beim ZDF

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erstellt am 19.Okt.2013 | 00:07 Uhr

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