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Streit um neue TV-Sendung : „Wild Island“: Neue ProSieben-Show entzürnt Tierschützer

vom

Die neue TV-Reihe setzt Laien auf einer Insel aus, die dort ums Überleben kämpfen müssen. Das sorgt für Proteste.

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2015 | 15:26 Uhr

Berlin | Es gibt Streit zwischen Tierschützern und dem Privatsender ProSieben. Grund ist die neue TV-Reihe „Wild Island“. Für das Format sind 14 Leute auf einer Insel bei Panama ausgesetzt worden und kämpfen dort ums Überleben. „Dass Laien dazu befugt sein sollen, Vögel, Fische, Schweine und sogar Reptilien zu schlachten, ist aus Tierschutzsicht völlig inakzeptabel“, kritisierte der Deutsche Tierschutzbund am Freitag in Bonn.

Auch über Twitter meldeten sich viele Gegner unter dem Hashtag „#StopWildIsland“.

ProSieben widersprach in einer Mitteilung den Kritikern. „Alle Abenteurer wurden in einem Survivaltraining unterrichtet, wie man Tiere artgerecht tötet“, sagte Sendersprecher Christoph Körfer. „Im Cast ist mit Gregor ein Jäger, der auf einem Bauernhof lebt und seit Jahren Erfahrungen mit dem Leben und Töten von Tieren hat.“

Auch ProSieben reagierte auf viele Tweets direkt:

Es sei traurig, dass es offensichtlich immer skandalöserer Situationen und drastischerer Bilder bedürfe, um die Zuschauerquote zu erreichen, hieß es dagegen vom Tierschutzbund. Körfer hingegen bemängelte, dass keiner, der das Programm anklage, eine Folge von „Wild Island“ gesehen habe. Die Reihe startet an diesem Sonntag um 23.10 Uhr.

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