Medien : Vorzeitiges Aus für die «Reality Queens auf Safari»

Die umstrittene ProSieben-Showreihe «Reality Queens auf Safari» hat ein vorzeitiges Ende.

shz.de von
02. September 2013, 15:21 Uhr

Nicht etwa, wie ursprünglich vorgesehen, am 19. September wird die letzte Ausgabe gezeigt, sondern bereits an diesem Donnerstag (5. September) um 20.15 Uhr, in einer «XXL-Version», wie der Münchner Privatsender mitteilte. Der Grund für das vorzeitige Ende sind die schlechten Einschaltquoten.

Am vergangenen Donnerstag schauten nur noch 1,15 Millionen Zuschauer zu, als sich eher weniger bekannte Promi-Frauen wie Micaela Schäfer, Bettie Ballhaus oder Janina Youssefian durch Ostafrika bewegten und dabei ihre Spielchen absolvieren mussten.

Darüber hinaus hatte es vergangene Woche Kritik von 22 Entwicklungshilfe-Organisationen an der Reihe gegeben. Das Format verstärke «allgemeinverbreitete Stereotype gegenüber dem ostafrikanischen Land Tansania, schürt gängige Vorurteile und stellt die Menschen des Landes in einer rassistischen und diskriminierenden Form dar», hieß es in dem offenen Brief an den Sender.

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