Medien : Tim Bergmann: Filmbranche ist härter geworden

Tim Bergmann in Königstein.
Tim Bergmann in Königstein.

Die Arbeit in der Filmbranche ist nach Meinung des Schauspielers Tim Bergmann in den vergangenen Jahren immer härter geworden. «Das geht durch alle Bereiche, vom Casting bis zum Schauspieler», sagte der 41-Jährige («Rommel») am Rande von Dreharbeiten in Königstein im Taunus der Nachrichtenagentur dpa.

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08. November 2013, 10:17 Uhr

So gebe es immer weniger Drehtage - die gleiche Arbeit müsse also in kürzerer Zeit erledigt werden. Zudem werde weniger gezahlt. «Das Problem ist auch, dass sich immer jemand findet, der für wenig Geld arbeitet. Aber irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht.» Auch sei für Schauspieler der Einstieg in die Branche sehr schwierig geworden. Mittlerweile würden Neulinge oft nur dann engagiert, wenn sie schon etwas gedreht hätten.

Von den Fernsehanstalten wünscht sich Bergmann mehr Mut zur Kreativität. Es dürfe nicht nur auf die Quote geschaut, sondern es müsse auf Qualität gesetzt werden, sagte er. Vor allem bei den Serien gebe es im deutschen Fernsehen einen hohen Nachholbedarf, andere Länder seien hier um Jahrzehnte voraus. An den Kreativen im Land liege das nicht.

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