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Fernsehen

19. August 2017 | 04:31 Uhr

Medien : Super 8

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Etwas Retro, etwas Science Fiction: eine hervorragende Mischung für junges und altes Kinopublikum.

Der Produktions-Altmeister Steven Spielberg spannte diesen Bogen zwischen Vergangenheit und Zukunft in seinem Film «Super 8», der vor zwei Jahren in Deutschland in die Kinos kam und weltweit rund 260 Millionen Dollar (etwa 195 Millionen Euro) einspielte, ein auch für Spielberg beachtlicher Erfolg. Sat.1 zeigt den Film an diesem Samstag (20.15 Uhr) als Free-TV-Erstausstrahlung in Deutschland.

Dass der Film zum Kassenerfolg wurde, ist auch der geschickten Wegbereitung Spielbergs und seines Regisseurs und Drehbuchautors J.J. Abrams zu verdanken, die über die gesamten Dreharbeiten die Handlung fest unter Verschluss behielten und somit die Spannung vor der Premiere deutlich schürten. Nicht nur der erfahrene Spielberg, auch Abrams, Schöpfer der Serie «Lost» mit dem Überlebenskampf abgestürzter Flugpassagiere, gilt als Garant für Stunts und Spannung, zum Beispiel in «Star Trek» und «Mission: Impossible III».

Schauplatz von «Super 8» (Länge: 112 Minuten, FSK 12) ist die amerikanische Kleinstadt Lillian im Jahr 1979. Sechs Teenager schleichen sich eines Nachts heimlich aus dem Elternhaus, um eine wichtige Szene für ihren Super-8-Zombiefilm zu drehen. Dabei werden sie Zeuge eines mysteriösen Zugunglücks, bei dem ein unheimlicher Außerirdischer freigesetzt wird. Die Kamera nimmt weiter auf, selbst als die Teenager in panischer Angst vor der wuchtigen Explosion Reißaus nehmen.

1979 war J.J. Abrams 13 Jahre alt, genau wie seine Protagonisten. «Die Inspiration für den Film kam aus meiner eigenen Kindheit, als ich mit meinen Freunden richtig schlechte Filme drehte», erzählte der Regisseur vor zwei Jahren im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Sie hätten damals mit vielen Ideen herumexperimentiert und die Welt der Erwachsenen unter die Lupe genommen. «Natürlich erleben diese Kinder viel verrücktere Dinge, als ich sie je erlebt habe», witzelte der Filmemacher.

«"Super 8" ist einer der wenigen Filme, die tatsächlich für alle Altersgruppen reizvoll sind», war bei «Filmstarts.de» zur Premiere zu lesen. Kritischer liest sich die Meinung von «Spiegel Online» über Autor und Regisseur Abrams: «Allzu brav folgt er dem Gesetz des Alienfilm-Genres, demzufolge das Monster am Ende eben enttarnt und gezeigt werden muss. Wie grandios wäre "Super 8" vielleicht geworden, hätte sich Abrams in diesem Punkt getraut, seiner eigenen Stimme mehr zu vertrauen.»

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erstellt am 24.Aug.2013 | 00:07 Uhr

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