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Medien : Regisseur: Film über Missbrauch soll helfen

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Mit seinem Spielfilm über den sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule will Regisseur Christoph Röhl auch helfen, frühzeitig auf Übergriffe aufmerksam zu werden.

«Kinder schweigen nicht, sondern senden Signale», sagte der 46-Jährige am Montagabend an der Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim, wo auch einige Szenen von «Die Auserwählten» gedreht wurden. «Wenn die Zuschauer nach der Ausstrahlung für solche Signale sensibilisiert sind, haben wir alles erreicht, was wir erreichen wollten.» Ein Hinweis könne sein, wenn ein Kind sich plötzlich nicht mehr waschen will.

Der Spielfilm soll im nächsten Jahr um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt werden. In den Hauptrollen sind Ulrich Tukur («Rommel», «Stauffenberg») und Julia Jentsch («Sophie Scholl - Die letzten Tage», «Effi Briest») zu sehen.

Die Übergriffe von Lehrern auf Schüler ereigneten sich vor allem in den Jahren 1965 bis 1985. Ausgegangen wird von mindestens 130 Opfern. Die Odenwaldschule unterstützt den Spielfilm. «Die Zusammenarbeit ist fantastisch», sagte Röhl.

Odenwaldschule

WDR

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erstellt am 10.Sep.2013 | 09:17 Uhr

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