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Medien : Quoten: ARD-Serienabend gerät unter Druck

vom

Der Dienstagabend ist für die ARD gewöhnlich eine sichere Bank. Diese Regel scheint derzeit in Gefahr zu geraten.

Die Krimiserie «Hubert und Staller» mit Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau in den Hauptrollen sahen um 20.15 Uhr lediglich 3,75 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 13,9 Prozent), deutlich weniger als die Dienstagabendserien im Stil von «Um Himmels Willen» und «Mord mit Aussicht» sonst verbuchen.

Dennoch lag die das «Erste» mit seinem 20.15-Uhr-Programm in der Gunst des Publikums noch vorn. Nach dem Polizistenduo «Hubert und Staller» interessierten sich um 21 Uhr 4,56 Millionen Menschen (16,1 Prozent) für die Krankenhaussoap «In aller Freundschaft», die in der fiktiven Sachsenklinik in Leipzig spielt.

Das ZDF kam mit seiner Reportage «Der Deutschland-Test - Wie gut ist unser Gesundheitssystem?» um 20.15 Uhr auf 2,69 Millionen Zuschauer (10,0 Prozent) und dem aktuellen Magazin «Frontal 21» um 21 Uhr auf 2,73 Millionen (9,6 Prozent). Knapp dahinter platzierte sich der Privatsender RTL mit einer Doppelfolge der Krimiserie «Bones - Die Knochenjägerin», die zunächst 2,53 Millionen Menschen (9,3 Prozent) und dann 2,65 Millionen (9,7 Prozent) einschalteten.

Die Sat.1-Komödie «Blonder als die Polizei erlaubt» mit Diana Amft und Mike Hoffmann sahen 1,80 Millionen Zuschauer (6,7 Prozent), die Vox-Komödie «Manhattan Love Story» 1,54 Millionen (5,7 Prozent), die ProSieben-Serie «Two and a Half Men» 1,36 Millionen (5,2 Prozent) und 1,37 Millionen (4,9 Prozent) sowie die RTL-II-Reihe «Die Baueretter» 1,18 Millionen (4,4 Prozent).

In der Jahresgesamtwertung steht das ZDF mit 12,9 Prozent weiter auf Platz eins. Es folgt die ARD mit 12,2 Prozent. RTL erreicht 11,5 Prozent. Sat.1 folgt dahinter mit 8,2 Prozent vor Vox mit 5,7 Prozent. ProSieben bringt es auf 5,5 Prozent. RTL II kommt auf 4,1 Prozent, Kabel eins auf 4,0 Prozent und Super RTL auf 2,0 Prozent

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erstellt am 21.Aug.2013 | 10:21 Uhr

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