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Medien : Psycho-«Tatort» eröffnet Festival «Cologne Conference»

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Der wegen eines nervenzerreißenden Psycho-Duells ins Spätprogramm verschobene «Tatort»-Krimi «Franziska» ist noch vor seiner Ausstrahlung Eröffnungsfilm der «Cologne Conference».

Gemeinsam mit dem WDR zeige das Film- und Fernsehfestival (29. September bis 4. Oktober) die Episode, sagte Festival-Leiterin Martina Richter am Dienstag in Köln: «Wir haben in unserer 23-jährigen Geschichte erst einmal einen "Tatort" gezeigt. Wir finden diesen wirklich so herausragend, dass wir damit eröffnen wollten.» Deutsche Filme seien mittlerweile im internationalen Vergleich deutlich besser und interessanter geworden.

Der mit 25 000 Euro dotierte Filmpreis, der im Rahmen des Festivals verliehen wird, gehe an den amerikanischen Filmemacher Harmony Korine, der mit dem Spielfilm «Spring Breakers» Aufsehen erregte. Das Festival widmet dem Filmemacher eine Retrospektive.

Der letzte «Tatort-Fall» mit der Assistentin der Kölner «Tatort»-Kommissare, Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt), wird voraussichtlich im Dezember in der ARD zu sehen sein und läuft dann aus Jugendschutzgründen erst nach 22 Uhr statt um 20.15 Uhr. Als ehrenamtliche Bewährungshelferin wird Franziska als Geisel genommen.

Das Festival zeige die Filme zweier Gewinner des Filmfestivals in Cannes als deutsche Erstaufführung: In dem mexikanischen Drama «Heli» erzählt Arnat Escalante den Kampf einer Familie gegen Drogenkartelle. In «A Touch Of Sin» von Jia Zhangke geht es um verzweifelte Menschen im modernen China.

Zu den Höhepunkten des Festivals zählt das Finale der US-Serie «Breaking Bad» über einen Chemiker, der sich zum Drogenboss entwickelte. Die letzte Folge der Kult-Serie werde nur wenige Stunden nach der Erstausstrahlung in den USA in Köln gezeigt. Aus den USA kommt die Serie «Hannibal» über den jungen Hannibal Lecter und aus Großbritannien die Thriller-Reihe der BBC «Broadchurch».

Cologne Conference

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erstellt am 27.Aug.2013 | 13:33 Uhr

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