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Dschungelcamp : Melanie Müller schnappt sich die Dschungel-Krone

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Nach zwei Wochen im australischen Dschungel wählten die RTL-Zuschauer Melanie Müller zur Siegerin. Larissa Marolt muss sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Das war auch schon der spektakulärste Teil des Dschungelcamp-Finales.

Im Grunde ist es doch eine beruhigende Nachricht: Auch Promis sind nur Menschen und können nicht hellsehen. Das musste auch Elyas M‘ Barek einsehen. Gute 20 Minuten vor Bekanntgabe der Siegerin Melanie Müller schrieb der „Fack ju Göhte“-Kinostar auf seiner offiziellen Facebook-Seite: „Larissa.“ Und lag mit seiner Einschätzung daneben. Doch damit ist der Schauspieler sicher kein Einzelfall: Nicht wenige hatten das 21-Jährige Model, das von den Zuschauern in die ersten acht Prüfungen gewählt wurde, als Favoritin gesehen.

Dass die Österreicherin sich mit dem zweiten Platz begnügen musste, war auch schon der spektakulärste Aspekt einer insgesamt höhepunktarmen Sendung: Bei dieser hatten sich die beiden Frauen und der dritte Finalteilnehmer, Jochen Bendel, furchtbar lieb. Geradezu routiniert und souverän meisterten sie ihre Prüfungen. Keine Spur von Zicken-Zoff, Neid und Missgunst. Das professionelle Auftreten des Trios passte so gar nicht zum bislang gewohnten Drehbuch des Dschungelcamps. Stattdessen überwog der sportliche Ehrgeiz: Allen drei stand die Entschlossenheit ins Gesicht geschrieben, nach 16 Tagen in der australischen Wildnis das Camp als Dschungel-König verlassen zu wollen.  

So machte Daniel Hartwich dem 46-jährigen Bendel, einst „Ruck Zuck“-Moderator, nach überstandener Essensprüfung ein Kompliment: „Wir hatten hier schon deutlich mäkligere Kandidaten sitzen.“ Ohne mit der Wimper zu zucken hatte Bendel zuvor nach und nach eine Königsgrille mit Käsefruchtdip („schmeckt beschissen“), eine Schweinsnase, Ziegen-Hoden, Straußen-Anus („ziemlich zäh, schmeckt aber nach nichts“) und einen lebenden Strandwurm mit einer geschätzten Länge von über 30 Zentimetern verspeist.

Ähnlich humorlos absolvierte die spätere Siegerin Melanie Müller ihre Prüfung, bei der sie aus fünf Löchern in einer Wand mit ihrer rechten Hand je einen Stern fischen musste – ohne zu wissen, was sich hinter den Öffnungen verbirgt, etwa Maden oder eine Beutelmaus. In ihrer Antrittsrede als Dschungelkönigin sagte die frühere Bachelor-Kandidatin: „Ich bin gerade überglücklich und völlig überfordert.“

Larissa Marolt hingegen saß mit einem Bikini bekleidet in einem Wasserbecken. Ihr Kopf steckte in einem Aquarium, in das nach und nach Wasser sowie Kröten, Spinnen, Krebse, Krabben und Aale hineingelassen wurden. Von Allüren, wie zu Beginn der Show, war bei ihr nichts mehr zu erkennen. Den angestrebten Sieg verfehlte sie dennoch. Da half auch das Daumendrücken von Elyas M‘ Barek nicht.

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erstellt am 02.Feb.2014 | 09:23 Uhr

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