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Bundesländer : Länder fordern Klärung zu Jugendsender-Plänen

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Die Ministerpräsidenten sehen noch Klärungsbedarf für die Jugendkanal-Pläne von ARD und ZDF.

«Die wirtschaftliche Plausibilität und inhaltliche Tragfähigkeit des vorgelegten Konzepts von ARD, ZDF und DLR (Deutschlandradio) lassen noch Fragen offen», erklärten sie am Freitag nach ihrer Konferenz in Heidelberg. Die Anstalten müssten bis zum 13. März demonstrieren, dass die Pläne mit dem vorhandenen Budget umgesetzt werden könnten und auf Marktanalysen beruhten. Der neue Rundfunkbeitrag solle stabil bleiben. Nötig sei auch ein Jugendbeirat. Ein medienübergreifendes Jugendangebot könne allerdings eine sinnvolle Ergänzung sein.

Damit haben die Länder nicht abschließend grünes Licht für das Konzept gegeben. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten einen Jugendkanal für junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren vorgeschlagen. Damit könnte die Zahl ihrer Digitalkanäle von sechs auf vier schrumpfen: ZDFneo, ZDFinfo und Tagesschau24 von der ARD sollen bestehenbleiben, EinsPlus und EinsFestival könnten dann laut ARD wegfallen. Der neue Kanal ist als Fernsehsender, Radio- und Internetangebot geplant. Die ARD soll zwei Drittel der geplanten Kosten von 45 Millionen Euro pro Jahr tragen, das ZDF ein Drittel. Die Länder fordern zu prüfen, ob dieser Kostenrahmen reicht.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 17:51 Uhr

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