„Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!“ : Dschungel und Big Brother: Mit Z-Promis gegen das Sommerloch

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren wieder gemeinsam die neue Ausgabe.
Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderieren wieder gemeinsam die neue Ausgabe.

Woran erkennt man eigentlich ein Sommerloch? Micaela Schäfer packt sich aus, Cindy aus Marzahn übt sich im Moderieren – und der Wendler bricht sich medienwirksam die Hand.

shz.de von
27. Juli 2015, 08:26 Uhr

Für C- bis Z-Promis wird es in den nächsten Wochen richtig stressig. Dutzende von ihnen sind für die Sommerloch-Sendungen bei RTL und Sat.1 unter Vertrag genommen worden. Urlaub? Der muss ausfallen - vielleicht wäre bei dem einen oder anderen dafür auch gar kein Geld dagewesen.

Vom kommenden Freitag (31. Juli, 22.15 Uhr) an kämpfen in der neuen RTL-Show „Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!“ insgesamt 27 altbekannte Protagonisten der letzten Sendungen um den Wiedereinzug ins nächste australische Dschungelcamp. Zwei Wochen später startet auf Sat.1 die dritte Staffel von Promi Big Brother mit zwölf noch geheimen Kandidaten.

„Kakerlaken-Alarm nun auch im August“ oder „Maden-Cocktails im Sommer“ titelten einige Magazine bereits im Frühjahr, als der Kölner Sender die abgewandelte Form von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ bekannt machte. Und welche Tiere müssen diesmal heruntergewürgt werden? „Keine Tiere! Die bleiben in Australien!“, betont ein RTL-Sprecher und räumt gleich mit dem zweiten sich hartnäckig haltenden Gerücht auf: „Es handelt sich auch nicht um ein Camp. Die Promis schlafen alle zu Hause.“

Um Überwindung soll es bei den Prüfungen nicht gehen, vielmehr um Intelligenz, psychologisches Gespür und Teamgeist. Nur knapp ein Drittel der Challenges sind laut RTL Mutproben. Beim Dreh zu einer davon war der Schlagersänger Michael Wendler Mitte Juli in Köln abgestürzt und hatte sich einen komplizierten Bruch an der Hand zugezogen. Ein Seil, das ihn stoppen sollte, war zu lang. Instinktiv fing sich der 43-Jährige mit den Händen ab - und musste notoperiert werden. Mitmachen bei der Großstadtdschungel-Mission will er trotzdem.

Neben ihm sind unter anderem dabei: Costa Cordalis, Micaela Schäfer, Brigitte Nielsen, Carsten Spengemann, Eike Immel, Walter Freiwald, Ingrid van Bergen, Peter Bond, Mathieu Carrière und Joey Heindle. In neun Shows (täglich ab 22.15 Uhr) treten jeweils drei Ex-Teilnehmer aus einer Staffel gegeneinander an. Zum Finale am 8. August steht dann fest, welcher der Dschungelstars zur Jubiläumsstaffel im Januar noch einmal ins australische Outback darf.

Moderiert - oder eher gelästert - wird auch in der Sommer-Edition von den Dschungelexperten Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Stargast im Studio ist Dr. Bob. Ohne die Tierchen aus dem Dschungel dürfte der allerdings wenig zu tun haben.

Kaum ist diese Show vorbei, geht es am 14. August bei Sat.1 weiter: Zwölf mehr oder weniger Prominente lassen sich bei Promi Big Brother einsperren und rund um die Uhr von Kameras beobachten. Die Staffel im letzten Jahr erreichte Top-Quoten. Mehrfach schalteten mehr als drei Millionen Zuschauer ein.

Offiziell ist noch nichts über die künftigen Bewohner bekannt. Laut „Bild“-Zeitung könnten Party-König Michael Ammer, Nino de Angelo, Désirée Nick, Menowin Fröhlich und Wilfried Gliem in das Haus in Köln-Ossendorf einziehen. Ex-„GNTM“-Teilnehmerin und Playmate Gina-Lisa Lohfink soll laut „Stern“ auch auf der Auswahl-Liste stehen. Mehrere 10.000 Euro Gage könnte sie dafür erhalten. Nino de Angelo kassiert angeblich 200.000 Euro. Zu den möglichen Teilnehmern will Sat.1 sich nicht äußern. „Oft wissen wir selbst bis zur letzten Minute nicht, wer dabei ist“, sagt ein Sprecher und stöhnt: „Die Vertragsverhandlungen...“

Die Live-Sendungen am Freitag werden von Jochen Schropp moderiert. Cindy aus Marzahn kommentiert - und hat sicher wieder einiges zu tun: Irgendwer zeigt sich doch immer bereitwillig nackig in der Badewanne.

Irgendwer bandelt auch garantiert wieder mit jemandem an. Und Nervensägen gibt es in der C- bis Z-Promigarde schließlich auch zur Genüge. Doch das Wichtigste: Alle sind ja immer „gaaanz authentisch“.

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