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Medien : Doku über Afghanistan-Einsatz ist Quotengift

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Die deutschen TV-Zuschauer haben offensichtlich kaum mehr Interesse an der Afghanistan-Mission der Bundeswehr. Das ZDF erlebte mit der Doku «Unser Krieg» über den Einsatz am Hindukusch am Dienstagabend einen Quoten-Einbruch.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 11:27 Uhr

Nur 1,98 Millionen (6,5 Prozent) wollten die Chronik des Krieges sehen. Zum Vergleich: Direkt davor hatten auf demselben Sender mehr als doppelt so viele Menschen die Serie «Die Rosenheim-Cops» verfolgt.

Nach der Doku gewann das Zweite wieder etwas an Fahrt. Das Politmagazin «Frontal 21» um 21 Uhr sahen 2,65 Millionen (8,8 Prozent), das «heute-journal sogar 3,47 Millionen (12,7 Prozent).

Auch die ARD hatte vor einem Monat mit dem Thema Afghanistan sein Publikum nicht begeistern können. Das Dokudrama «Eine mörderische Entscheidung» über das Bombardement auf einen von Taliban entführten Tanklastzug hatten Anfang September nur 2,17 Millionen Primetime-Zuschauer im Ersten sehen wollen.

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