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Medien : Christian Schwochow dreht «Bornholmer Straße»

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Regisseur Christian Schwochow widmet sich nach der Bestseller-Verfilmung «Der Turm» erneut einer DDR-Geschichte. In der Tragikomödie «Bornholmer Straße» geht es um die Geschehnisse vor dem Mauerfall am 9. November 1989 am gleichnamigen Berliner Grenzübergang.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 16:47 Uhr

Das Drehbuch von Heide und Rainer Schwochow beruht auf dem Sachbuch «Der Mann, der die Mauer öffnete», wie die Ufa Fiction-Produktion nach dem Drehstart am Dienstag in Berlin mitteilte.

In dem Buch werden die Ereignisse des historischen Tages aus Sicht von Oberstleutnant Harald Jäger nachzeichnet, der auch als Berater an dem Filmprojekt beteiligt sei. Jäger wird von Charly Hübner gespielt. Zur weiteren Besetzung gehören Milan Peschel, Rainer Bock, Max Hopp, Ludwig Trepte, Jasna Fritzi Bauer, Frederick Lau und Ulrich Matthes. Der Sendetermin ist passend zum 25. Jahrestag des Mauerfalls 2014 geplant. Die Ufa Fiction-Produktion entsteht zusammen mit dem MDR, der ARD Degeto und RBB fürs Erste.

«Die Geschichte des Mannes, der die Mauer öffnete, trägt für mich die Dimension eines antiken Dramas», sagte Schwochow. «In ihr erzählt sich die ganze Absurdität der DDR und ihrer Grenze - aber auch das Ende des einen und der Anfang eines neuen Deutschlands - in nur einer Nacht. Absurdität und Dramatik - beides lag in jenen Stunden dicht beieinander.» Es werde ein tragisch-komischer Film über das Scheitern einer Republik und über den Aufbruch in ein neues Leben. Gedreht werden soll bis Ende Oktober in Wanzleben, Marienborn und Berlin.

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