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„Neues aus Büttenwarder“ im NDR : Big Brother in Büttenwarder - Neue Folgen und Dokus zu Weihnachten

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Fans der TV-Bauern kommen an den Feiertagen auf ihre Kosten. shz.de mit einer Programmübersicht.

Hamburg | Keine Festtage ohne Festspiele rund um die beliebtesten TV-Bauern im Norden: Die Serie „Neues aus Büttenwarder“ gehört im NDR Fernsehen zum Weihnachtsprogramm wie Bier und Korn zum Dorfkrug-Gedeck. Letzteres wandert auch diesmal reichlich über den Tresen, denn die Bauern rund um Adsche (Peter Heinrich Brix) und Brakelmann (Jan Fedder) haben viel zu diskutieren.

Mehr als 20 Folgen zeige der Sender in den Tagen um Weihnachten und Silvester, sechs davon seien „nigelnagelneu“, teilte der NDR mit und empfiehlt auf seiner Internetseite: „Fernsehsessel zurechtrücken, Gummistiefel schrubben, für das richtige Gedeck sorgen und los geht das.“ Nach einigen bekannten Episoden in der Zeit vor dem Fest stehen am Sonntag (25. Dezember/ab 20.40 Uhr) die ersten beiden neuen Folgen und eine Doku an. Los geht es mit „Laborette“ und einer echten Feldforschung auf dem platten Land in Schleswig-Holstein.

Eine Sozialanthropologin findet in Büttenwarder den perfekten Ort für ihre Doktorarbeit. Ihr Thema: Verhaltensrituale und Sprachmuster in abgelegenen dörflichen Gemeinschaften. „Wir sind doch die Abgelegensten“, erklärt Adsche noch einmal allen Zweiflern, und Geld dafür gibt es schließlich auch. „Dolle Sache“, finden die Bauern und posieren bald vor sämtlichen Kameras, die überall im Dorf und ihren Häusern angebracht werden. Keine Spur von Natürlichkeit bei Big Brother in Büttenwarder.

Und auch kaum eine von Brakelmann. Der verweigert sich dem Experiment und ist in dieser Folge nur selten zu sehen. In der weiteren, ebenfalls bereits vom Sender vorgestellten Episode („Topptach“/22.05 Uhr) ist der gesundheitlich angeschlagene Schauspieler Fedder gar nicht mit von der Partie.

Den ganz großen Auftritt bekommt diesmal Adsches zahnloser und über 100 Jahre alter Verwandter: Die Doku „Onkel Krischan - Der alte Mann und das Dorf“ (21.35 Uhr) porträtiert den Schauspieler Hans Kahlert.

Ein Silver-Ager und immer auf der Suche nach einem „Schmök“ ist sein rüstiger, bald 107 Jahre alter Büttenwarder-Rentner. „Total uneitel“, nennt ihn Regisseur Guido Pieters in dem Film, der den Schauspieler an frühere Stationen begleitet. 82 Jahre alt ist Kahlert in diesem Jahr geworden, Jahrzehnte lang hat er Theater gespielt, fast durchweg als freier Schauspieler. „Man muss einfach Ausdauer haben, sonst gibt man auf“, erzählt er. „Viele geben unterwegs auf, weil es an Angeboten fehlt.“

Seit mehr als zehn Jahren ist Kahlert in „Büttenwarder“ dabei - „dass das im Alter noch auf mich zukommt, das ist ein Geschenk Gottes und dafür bin ich sehr dankbar und glücklich“, sagt er in der Doku. Eine andere Dokumentation ist am 2. Januar (18.15 Uhr) dem wahren Büttenwarder im Kreis Stormarn auf der Spur: „Die Nordreportage: Büttenwarder - Original und Fälschung. Der Dorfkrug von Grönwohld“.  

Die weiteren vier neuen Geschichten stehen am 29., 30. und 31. Dezember auf dem Programm. 73 Episoden umfasst die von Drehbuchautor Nobert Eberlein erdachte Serie damit inzwischen - die erste lief 1997, ebenfalls an Weihnachten.

Die Termine der neuen Folgen in der Übersicht:

25. Dezember 20.40 Uhr Laborette
  21.35 Uhr Onkel Krischan (Doku)
  22.05 Uhr Topptach
29. Dezember 22.25 Uhr Danke Föhn
30. Dezember 20.45 Uhr Black Bronco
  21.10 Uhr Groggy
31. Dezember 19.15 Uhr Oh!
2. Januar 18.15 Uhr Die Nordreportage: Büttenwarder - Original und Fälschung
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erstellt am 19.Dez.2016 | 10:17 Uhr

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