Basketball : Basketball-EM ist ein Quoten-Flop

Der britische Spieler Kieron Achara (l) punktet gegen das deutsche Team.
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Der britische Spieler Kieron Achara (l) punktet gegen das deutsche Team.

Die TV-Übertragungen von der Basketball-EM in Slowenien sind ein Quoten-Flop. Nur 600 000 Menschen sahen am Sonntag das entscheidende Spiel der deutschen Mannschaft gegen Großbritannien in der ARD.

shz.de von
09. September 2013, 16:17 Uhr

Der Marktanteil von 3,8 Prozent war der schwächste des Senders zwischen 8 und 24 Uhr. Ähnlich niedrig waren die Zahlen bereits bei der ersten ARD-Übertragung vom Spiel gegen Belgien.

Verbandspräsident Ingo Weiss hatte im Vorfeld geklagt, dass das Erste nicht alle EM-Partien der DBB-Auswahl gezeigt hat. «Wir verstehen nicht, warum man uns permanent kritisiert», sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Montag: «Wir hätten nichts dagegen gehabt, wenn die stärkste deutsche Mannschaft in Slowenien aufgelaufen wäre.»

Die Profis Dennis Schröder, Elias Harris und Tim Ohlbrecht waren nicht bei der EM im Einsatz, sondern bevorzugten die Saisonvorbereitung in den USA.

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