zur Navigation springen

Sechsteilige Miniserie ab Montag : „Akte X“ ist wieder da: Die Wahrheit ist noch immer da draußen

vom

Neue Folgen auf Pro Sieben: Fox Mulder und Dana Scully sind 23 Jahre nach dem Start der Serie zurück auf dem Bildschirm.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 09:53 Uhr

Roswell/München | Von 1993 bis 2002 war „Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI“ mit Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox Mulder (David Duchovny) nicht aus dem Fernsehen wegzudenken. Neun Staffeln mit knapp über 200 Folgen haben über die Jahre viele Fans gefunden. Umso erfreulicher ist es, dass acht Jahre nach dem letzten Kinofilm in diesem Jahr einen Fortsetzung folgt. Schon am Montag um (20.15 Uhr, Pro Sieben) kommt die erste Folge der neuen sechsteiligen Mini-Fortsetzung der Kult-Serie.

Allen, an denen Akte X bislang vorbeigegangen ist, gibt shz.de eine kleine Hilfestellung zum Einstieg in die neuen Folgen. Darum geht es bei den „X Files“:

Das große Ganze

Der rote Faden, der sich durch die gesamten Staffeln zieht, ist der einer großen Verschwörung zwischen Politik und Außerirdischen. Nebenfiguren, die immer wieder in der Serie auftauchen - Stichwort Kettenraucher - scheinen einen beträchtlichen Einfluss auf die Regierung zu haben. Sie versuchen, die Arbeit der beiden Agenten Fox Mulder und Dana Scully aufzuhalten. Mord ist dabei ebenfalls eine beliebte Option. So kristallisiert sich heraus, dass ein geheimes Syndikat innerhalb der Regierung existiert, das seit Jahrzehnten mit außerirdischen Mächten kollaboriert, die eine Eroberung der Erde planen. Sie werden Kolonisten genannt. Ihre Waffe ist eine schwarze Flüssigkeit, die in Menschen eindringen kann, um Besitz von ihnen zu ergreifen. Ohne weiter zu spoilern: Die Verschwörung lebt weiter. 

Fox Mulder

Der FBI-Agent arbeitete nach seinem Studium der Psychologie an der Universität Oxford als Profiler beim FBI. 1991 werden ihm von der Behörde die sogenannten X-Akten zugeteilt, ungelöste Fälle. Er entwickelt eine Leidenschaft für diese Arbeit, wobei Mulder von der Existenz Außerirdischer und Ufos überzeugt ist. Seine Schwester Samantha wurde als Kind von Außerirdischen entführt, ist er sich sicher. Das Paranormale begeistert ihn. Außerdem neigt er dazu, Verschwörungstheorien anzuhängen.

Dana Scully

Schon in der Pilotfolge treffen Scully und Mulder aufeinander. Die rationale Forensikerin hält zu Beginn nichts von Mulders Sichtweise auf den Job und die Welt. Eigentlich ist sie dazu da, die Arbeit von Mulder zu überwachen und seine wirren Theorien zu entkräften. Schließlich muss es für alles doch eine natürliche Erklärung geben. Von Fall zu Fall fällt ihr die während der Serie natürlich immer schwerer.

Die Serie

Die Kollegen von ze.tt haben bereits nachgerechnet: 202 Folgen machen 150 Stunden. Wer fünf Folgen täglich guckt, ist in 40 Tagen mit der Serie durch, die vor 22 Jahren startete. Wer sich dem Marathon stellen will, sollte jedoch wissen: Es gibt viele Spezial-Effekte, die wirklich schlecht sind, die Klamotten der beiden Protagonisten holen einen zurück in die Vergangenheit. Nach der vierten Staffel geht es für die Sendung bergab. Nicht nur wird sie zunehmend wirrer, sondern verzichtet auch teilweise auf Scully und Mulder. Die zweite und dritte Staffel sind dahingegen empfehlenswert: Angst vor dem Fremden, der Veränderung sowie Krankheit, Terror und Wahnsinn sind die beherrschenden Themen. Alles stilecht verpackt in Mysterien und Grusel. Viele Medien sind sich jedoch einig: Für das Revival braucht man die Serie nicht zuerst zu sehen.

Die Kinofilme

Die Filme muss man für das Verständnis der Serie nicht gesehen haben. Als Vorbereitung auf das Revival ist „Akte X: Jenseits der Wahrheit“ allerdings ganz brauchbar. Sie zeigen Mulder und Scully Jahre nach dem Ende der Serie. Mulder versteckt sich vor der Regierung und Scully praktiziert in einem katholischen Krankenhaus. FBI-Agenten sind sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Das Revival

Laut Serienschöpfer Chris Carter folgt in der sechsteiligen Serie „die größte aller Verschwörungen“. Für eine Journalistin sollen die beiden ehemaligen Agenten einen paranormalen Fall untersuchen. Es geht um ein junges Mädchen, das behauptet, von Aliens entführt worden zu sein und einen Youtuber, der mehr über den Ufo-Absturz in Roswell zu wissen glaubt. In der Neuauflage soll ebenfalls neues Licht auf die verschachtelte Historie geworfen werden. Nicht zuletzt spielen auch Themen wie Edward Snowden, Wikileaks, die NSA und 9/11 eine Rolle in der Fortsetzung. Die Wahrheit bleibt trotzdem irgendwo da draußen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es 2016 weitergeht mit den zwei gealterten Hauptdarstellern, mit Außerirdischen, Verschwörungen, Zweifeln und jeder Menge Paranoia. Immerhin, die Eingangsmelodie bleibt dieselbe und Fans sind sich einig:

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen