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Nach U-Bahn-Attacke in Neukölln : Facebook: Jan Josef Liefers hilft bei der Suche nach Berliner Fußtritt-Tätern

vom
Aus der Onlineredaktion

Prominente nutzen ihre Reichweite in den sozialen Netzwerken, um die Täter von Berlin ausfindig zu machen.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2016 | 12:23 Uhr

Berlin | Prominente unterstützen nach der brutalen U-Bahn-Fußtritt-Attacke in Berlin-Neukölln die Suche nach dem Haupttäter. „Berlinerinnen, Berliner! Erkennt jemand diese feigen Idioten?“, postete der Schauspieler Jan Josef Liefers (bekannt als „Tatort“-Rechtsmediziner Professor Boerne) auf Facebook und stellte gleichzeitig das Video der Berliner Polizei dazu, das einen mutmaßlichen Täter zeigt.

Ein Mann hatte aus einer Gruppe von Männern heraus am 27. Oktober eine 26-Jährige in den Rücken getreten. Sie stürzte die Treppe hinunter und brach sich dabei den Arm. Andere Passanten kümmerten sich um die Frau. Der Täter und seine drei Begleiter gingen einfach weiter. Der unvermittelte Angriff hat eine Debatte über Gewalt im öffentlichen Raum ausgelöst.

 

Auch Liefers' Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anna Loos, rief zur Mithilfe auf. Michael Mike Kuhr - ein bekannter Berliner Bodyguard - meldete sich ebenfalls auf Facebook zu Wort. Er setzte 2000 Euro für Namen und Adresse des Täters aus. Der Fall sorgt deutschlandweit für Aufsehen. Inzwischen haben sich mehrere Menschen mit Hinweisen bei der Polizei gemeldet.

Fünf Tage nachdem die Polizei in Berlin ein Video aus einer Überwachungskamera veröffentlichte, scheint es einen ersten Erfolg auf der Suche nach den Tätern der Fußtritt-Attacke aus der Berliner U-Bahnstation Hermannstraße zu geben. Wie die „Berliner Zeitung“ am Montag berichtete, gab es eine Festnahme. Insgesamt seien bislang zehn Hinweise auf die Gruppe eingegangen.

Für die Aufklärung des brutalen Angriffs hofften die Ermittler nach Veröffentlichung des Videos auf Hinweise. Einer der Tatverdächtigen konnte nun identifiziert werden und wird vernommen. Laut Informationen der „Bild“-Zeitung handelt es sich jedoch nicht um den Haupttäter.

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