Leistungen im Umweltschutz : Expeditionsleiter Arved Fuchs erhält Verdienstorden

Der 64-Jährige hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Forschungsreisen unternommen und sich im Kampf gegen den Klimawandel stark gemacht.
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Der 64-Jährige hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Forschungsreisen unternommen und sich im Kampf gegen den Klimawandel stark gemacht.

Neben dem Polarforscher bekamen drei Schleswig-Holsteiner die Auszeichnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

shz.de von
04. Oktober 2017, 13:34 Uhr

Berlin | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag in Berlin drei Schleswig-Holsteiner - darunter den Polarforscher Arved Fuchs - mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. An die Ausgezeichneten gerichtet sagte Steinmeier bei der Verleihung im Schloss Bellevue laut Redemanuskript, „sie tun das Besondere als sei es das Selbstverständlichste der Welt“.

„Engagement für andere, für das Gemeinwesen, für das demokratische Miteinander - das ist zwar oft aus einer höchstpersönlichen Entscheidung geboren, das wird oft aus höchst individuellen Motiven gespeist, aber es ist eben keine Privatangelegenheit“, sagte Steinmeier. Das Gemeinwesen lebe davon, „dass immer wieder Menschen den bequemen Beobachtungsposten verlassen, auf dem man so herrlich alles analysieren, kritisieren und ausdiskutieren kann, und sich einmischen und aktiv werden“.

Nach Ansicht der Kieler Staatskanzlei hat sich Arved Fuchs als Polarforscher, Klimaschützer und Buchautor weit über die Grenzen Deutschlands hinweg Verdienste um den Umweltschutz erworben. Der 64-Jährige hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Forschungsreisen unternommen und dabei immer wieder auf die Bekämpfung des Klimawandels hingewiesen.

Neben Fuchs wurden in Berlin auch die Gründerin des Bundesverbandes Natur- und Waldkindergärten, Ute Schulte-Ostermann, und Andrea Vogt-Bolm ausgezeichnet. Sie engagiert sich seit 2005 für Menschen, die von Amputation bedroht oder betroffen sind.

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