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Nachrichtenüberblick : dpa-Nachrichtenüberblick Politik

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Neue Vorwürfe gegen Limburger Bischof - Tebartz-van Elst in Rom

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erstellt am 13.Okt.2013 | 18:09 Uhr

Limburg (dpa) - Vor der mit Spannung erwarteten Rom-Reise des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst sind am Wochenende immer neue Vorwürfe laut geworden. Nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sollen jahrelang Baukosten unter der Verantwortung des Bischofs verschleiert worden sein. Zudem drohen dem Bistum weitere Rechnungen wegen Schäden an Straßen und Hausfassaden. Tebartz-van Elst gerät damit immer stärker unter Druck. Er reiste nach längerem Verwirrspiel heute nach Rom, um mit Papst Franziskus zu sprechen.

Schwarz-rote Signale: Schäuble rechnet mit Regierung Mitte November

Berlin (dpa) - Kurz vor den neuen Sondierungsrunden der Union mit SPD und Grünen werden Verhandlungen über eine große Koalition immer wahrscheinlicher. Während sich Politiker von Union und SPD am Wochenende für ein gemeinsames Bündnis aussprachen, mehrten sich kritische Stimmen zu Schwarz-Grün. Zwar machte die SPD einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro zur Bedingung für Schwarz-Rot und Kanzlerin Angela Merkel pochte dagegen auf die Tarifautonomie - der CDU-Arbeitnehmerflügel nannte das Problem aber «die einfachste Kiste».

Flüchtlingskrise: Italien will Überwachung im Mittelmeer verstärken

Rom (dpa) - Nach den Flüchtlingsdramen vor Lampedusa will Italien die Überwachung im Mittelmeer verstärken. Morgen starte Italien einen humanitären Militäreinsatz mit Schiffen und Flugzeugen, um den Teil des Mittelmeeres so weit wie möglich zu sichern, der in den letzten Tagen für viele Flüchtlinge zum Grab geworden sei, sagte Ministerpräsident Enrico Letta. Dies sei eine Überbrückungsmaßnahme vor einem erhofften größeren Engagement der Europäischen Union. Die EU-Staaten wollen Italien mit Grenzschützern bei der Rettung von Flüchtlingen aus Seenot unterstützen.

Jüdische Gemeinde in Rom: Priebke in Deutschland beisetzen=

Rom (dpa) - Nach dem Tod des NS-Kriegsverbrechers Erich Priebke wächst in Italien der Widerstand gegen eine Beisetzung im eigenen Land. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Rom, Riccardo Pacifici, schlug eine Überführung der sterblichen Überreste nach Deutschland vor. Sie sollten dann in Priebkes Geburtsort Hennigsdorf in Brandenburg beigesetzt werden. Es gebe nur eine Lösung. Nach aller Logik sollte er in das Land zurückkehren, in dem er geboren wurde, sagte Pacifici der dpa. Der frühere SS-Offizier war am Freitag im Alter von 100 Jahren in Rom gestorben.

Medien: Rot-Kreuz-Helfer entführt

Damaskus (dpa) - Bewaffnete Gruppen in Syrien haben mehrere Helfer des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes entführt. Bewaffnete «Terroristen» hätten die Helfer in ihre Gewalt gebracht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Eine Sprecherin des IKRK bestätigte auf dpa-Anfrage, dass die Mitarbeiter verschwunden seien. Die Angreifer sollen in der Provinz Idlib zunächst die Fahrzeuge der Hilfsorganisation unter Beschuss genommen und später die Mitarbeiter verschleppt haben. In Syrien sind fast ausschließlich Mitarbeiter aus arabischen Ländern für das IKRK im Einsatz.

BND-Chef Schindler: Mehr Zusammenarbeit mit anderen Diensten

Berlin (dpa) - Der Bundesnachrichtendienst soll sich nach dem Willen seines Präsidenten Gerhard Schindler auf bestimmte Regionen beschränken. Der deutsche Auslandsgeheimdienst müsse sich künftig wegen der beschränkten Möglichkeiten in den vernachlässigten Regionen noch stärker auf befreundete Geheimdienste verlassen als ohnehin schon. Er denke, es sei besser, weniger Aufgaben zu 100 Prozent zu erfüllen, als viele Aufgaben nur halb, zitiert «Die Welt» aus einer Rede Schindlers bei der nicht-öffentlichen ersten Nachrichtendienst-Konferenz in Berlin vom 13. September.

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