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Nachrichtenüberblick : dpa-Nachrichtenüberblick Politik

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Limburger Bischof reist erst «im Laufe der Woche» nach Rom

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2013 | 18:07 Uhr

Limburg (dpa) - Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst reist nach Angaben seines Sprechers «im Laufe der Woche» nach Rom. Wann genau dies geschehe, sei ihm aber nicht bekannt, sagte er. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» berichtet, Tebartz-van Elst fliege bereits am Samstag ab. Damit wolle der Bischof dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, zuvorkommen, hieß es in dem Bericht. Zollitsch reist an diesem Montag nach Rom. Dort will er mit Papst Franziskus auch über die Situation im Bistum Limburg sprechen.

«Spiegel»: Limburger Bischof wusste seit Jahren von hohen Kosten

Limburg (dpa) - Die hohen Kosten für seine Limburger Residenz waren Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst nach einem Bericht seit Jahren bekannt. Demnach wusste der Geistliche bereits 2011, dass 27 Millionen Euro für den Bau veranschlagt wurden, wie «Spiegel Online» berichtete. Öffentlich habe er jedoch eine viel niedrigere Zahl verbreiten lassen: Noch im Juni hatte er die Kosten auf 9,85 Millionen Euro beziffert. Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass die Kosten für den Bau auf mindestens 31 Millionen Euro steigen.

Malta: Mittelmeer wird zum Friedhof

London (dpa) - Malta hat die EU wegen der Flüchtlingstragödie vor Lampedusa zum Handeln aufgerufen. Malta fühle sich von der EU «im Stich gelassen», sagte Ministerpräsident Joseph Muscat in einem BBC-Interview. Sein Land werde auf eine Änderung der Einwanderungsbestimmungen für Nahost-Länder drängen. Bisher seien von der EU nur leere Worte zu hören. Er wisse nicht, wie viele Menschen noch sterben müssten, bevor etwas geschehe. Gestern Abend war schon wieder ein Flüchtlingsboot gekentert, mindestes 34 Menschen starben.

Bewegung im US-Finanzstreit - aber noch kein Durchbruch

Washington (dpa) - Im US-Finanzstreit gibt es weiter keinen Durchbruch. Zwar äußerten sich das Weiße Haus und die oppositionellen Republikaner insgesamt vorsichtig optimistisch. Aber US-Präsident Barack Obama bekräftigte zugleich seinen Widerstand gegen eine Erhöhung der Schuldenobergrenze für vorerst nur sechs Wochen, wie sie die Konservativen bisher vorgeschlagen haben. Damit würde ein neues Tauziehen um das Limit direkt in die Zeit vor Weihnachten fallen. Das sagte der Präsident in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. Stichtag für eine Erhöhung des Schuldenlimits ist der 17. Oktober.

Bericht: Union und SPD wollen über acht Themen beraten

Berlin (dpa) - Union und SPD wollen übermorgen bei ihrem zweiten Sondierungsgespräch über acht Themenfelder beraten. Darauf haben sich die Parteivorsitzenden Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel geeinigt, berichtet die «Bild»-Zeitung. Es solle um Europa, Euro, nachhaltige Finanzen, demografischen Wandel, innere Sicherheit, Föderalismusreform, den Wirtschaftsstandort Deutschland und Deutschlands Verantwortung in der Welt gehen. Union und SPD wollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten.

Merkel sichert Bergleuten nach Grubenunglück Arbeitsschutz zu

Berlin (dpa) - Nach dem Grubenunglück im thüringischen Unterbreizbach hat Kanzlerin Angela Merkel den Bergbaubeschäftigten größtmöglichen Arbeitsschutz zugesichert. Falls bei Untersuchungen Sicherheitslücken offenbar werden, würden diese in Zukunft abgestellt, erklärte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Sie sprach ihr Beileid für das Grubenunglück vom 1. Oktober mit drei Toten aus. Die Kali-Förderung in Unterbreizbach mit 800 Beschäftigten wird nicht vor Anfang November wieder starten können.

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