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Flüchtlinge : Diskriminierungsverdacht: Sonderpostenmarkt begrüßt nur EU-Bürger

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Ein Sonderpostenmarkt in Bramsche bei Osnabrück steht wegen eines umstrittenen Begrüßungsschildes ausschließlich für EU-Bürger unter Diskriminierungsverdacht. Auf dem Schild heißt es unter anderem auf albanisch: «EU-Bürger sind herzlich willkommen.»

Der Markt liegt in der Nähe eines Asylbewerberheims. Dessen Leiter, Conrad Bramm, sagte: «Ich habe versucht, ihn (den Marktbetreiber) davon abzuhalten, weil das eine pauschale Diskriminierung unserer Bewohner ist.»

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) bezeichnete die Aktion als «beschämend». Das sei «einfach unzumutbar und es ist eine pauschale Diskriminierung und Kriminalisierung von Flüchtlingen, die nicht hinnehmbar ist», sagte er dem Sender NDR Info. Der Betreiber des Sonderpostenmarkts wollte keine Stellungnahme abgeben.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 13:51 Uhr

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