Papstwahl : Die Favoriten auf den Heiligen Stuhl

Im Kreis der Favoriten: Der Mailänder Erzbischof Angelo Scola. Der 71-Jährige gilt als Mann des interreligiösen Dialogs. Foto: dpa
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Im Kreis der Favoriten: Der Mailänder Erzbischof Angelo Scola. Der 71-Jährige gilt als Mann des interreligiösen Dialogs. Foto: dpa

Wer folgt auf Benedikt XVI? Kommt der neue Papst zum ersten Mal aus Südamerika oder Schwarzafrika? shz.de stellt aussichtsreiche Kandidaten vor.

shz.de von
13. März 2013, 08:20 Uhr

Rom | Kurz vor Beginn der Papstwahl kristallisiert sich noch kein klarer Favorit heraus. Es gibt jedoch einige Kardinäle, die sowohl in den Medien als auch bei den Buchmachern hoch im Kurs stehen.

Die Mehrheiten unter den 115 wahlberechtigten Kardinälen verteilen sich wie folgt: Mit 60 Wahlmännern ist der europäische Kontinent klar in der Mehrheit. Die Italiener stellen unter den Kardinälen des alten Kontinents mit 28 Vertretern die größte nationale Gruppe.

Die Lateinamerikaner entsenden 19 Kardinäle, die Nordamerikaner 14. Aus Afrika stammen 11 Wahlmänner, aus Asien zehn und aus Ozeanien ein einzelner Wahlberechtigter. Nach den Italienern bilden die Kardinäle aus den USA mit 11 Vertretern die zweitgrößte Gruppe, danach folgen die sechs Deutschen. Stark vertreten mit jeweils fünf Kardinälen sind die Spanier, Brasilianer und Inder. Je vier Konklaveteilnehmer kommen aus Polen und Frankreich, jeweils drei stammen aus Kanada und Mexiko. 18 Gehören Ordensgemeinschaften an, darunter vier Salesianer und drei Franziskaner. Das Quorum der erforderlichen Zweidrittelmehrheit beträgt zunächst 77 Stimmen.

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