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Konflikte : Deutsche UN-Diplomatin soll in Syrien Druck machen

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Drei Tage nach den mutmaßlichen Giftgasangriffen im Umland von Damaskus ist die deutsche UN-Diplomatin Angela Kane nach Syrien geschickt worden. Die Hohe Repräsentantin für Abrüstung traf nach Angaben aus UN-Kreisen am Samstag in der syrischen Hauptstadt ein.

Ziel ihres Besuches sei es, den UN-Chemiewaffenexperten Zugang zu dem Gebiet zu verschaffen, in dem am vergangenen Mittwoch mehrere Hundert Menschen durch Giftgas ums Leben gekommen sein sollen.

Bislang wurde den Experten, die sich bereits seit dem vergangenen Sonntag in Syrien aufhalten, mit Hinweis auf die andauernden Kämpfe nicht erlaubt, die betroffenen Bezirke zu besuchen. Das Team hatte nach langwierigen Verhandlungen der Vereinten Nationen mit der syrischen Regierung lediglich die Erlaubnis erhalten, drei Orte zu untersuchen, in denen bereits zuvor Giftgas eingesetzt worden sein soll: Chan al-Asal in der Provinz Aleppo, Al-Ateibe in der Provinz Damaskus-Land und die Stadt Homs. Das Regime von Präsident Baschar al-Assad und die Rebellen werfen sich gegenseitig den Einsatz chemischer Kampfstoffe vor.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 12:43 Uhr

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