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Reaktionen aus dem Netz : Der neue Euro-Zehner verwirrt und belustigt

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Aus der Onlineredaktion

Neuer Lack, modernes Design, höhere Sicherheit und ungefähr die selbe Kaufkraft: Der neue Euro-Zehner liegt druckfrisch in den Tresoren und ist seit heute in Umlauf.

Frankfurt/Main | Noch wirkt er vielen wie Falschgeld, doch die Bürger aus der Eurozone werden sich schnell an ihren neuen Zehner gewöhnen müssen. Schein für Schein bringen Europas Notenbanken 4,3 Milliarden Stück der überarbeiteten Banknote unters Volk. Bis Verbraucher über Geldautomaten, Bankschalter und Ladenkassen garantiert einen Schein neuen Designs erhalten, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Die alten Zehner bleiben gültig und werden von den Notenbanken erst nach und nach aus dem Verkehr gezogen - etwa wenn sie stark verschmutzt oder beschädigt sind.

Dass nicht nur die Bürger, sondern auch manche Maschinen so ihre Probleme mit der Umstellung haben, zeigte sich gleich in mehreren Bundesländern. 

Euphorie wie bei Smartphone-Neuerscheinungen will nur in der Welt der Ironie aufkommen.

Dabei hat die Note doch eigentlich alles was es braucht, um lange Schlangen zu generieren.

Andere Geräte kommen derweil prima mit der neuen Note zurecht.

Totgesagte...

Geschieht der Relaunch zum falschen Zeitpunkt? Auf dem Münchener Oktoberfest sind Zehn-Euro-Scheine das Hauptzahlungsmittel  – so viel kostet inzwischen eine Maß. Kriminelle Bauernfänger ziehen schon ihren Nutzen aus der allgemeinen Verwirrung um die neue Note – und streuen Blüten ein.

Wie beim neu designten Fünfer, der seit Mai 2013 im Umlauf ist, sollen die neuen Banknoten schwerer zu fälschen sein und länger halten. So erkennen Sie die Echtheit des neuen Zehners.

Foto: dpa

Die neuen Scheine unterscheiden sich vor allem durch neue Sicherheitsmerkmale von ihren Vorgängern. Die Oberfläche der neuen Zehner ist glatt, weil sie mit Speziallack überzogen ist. Das soll die Banknoten haltbarer machen.

Wasserzeichen und Hologrammband am Rand des Scheins zeigen das Motiv der griechischen Mythenfigur Europa - Namensgeberin des Kontinents und der zweiten Euro-Generation seit Einführung des gemeinsamen europäischen Bargelds 2002: „Europa-Serie“.

Der als glänzende Zahl aufgedruckte Wert „Zehn“ auf der Vorderseite ändert seine Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau, wenn man die Banknote etwas neigt.

Voraussichtlich Anfang 2016 soll dem Zehner ein neuer 20-Euro-Schein folgen. Schrittweise wollen die Euro-Notenbanken alle Scheine in überarbeiteter Form in Verkehr bringen.

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erstellt am 23.Sep.2014 | 12:07 Uhr

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