Champions League : Dem THW fehlt nur noch ein Punkt

Der THW Kiel kann für das Halbfinale in der Handball-Champions-League planen. Nach dem 36:30 (19:18) gegen US Ivry HB reicht den Kielern am Donnerstag im letzten Gruppenspiel in eigener Halle gegen Ademar Leon schon ein Unentschieden, um in die Vorschlussrunde einzuziehen.

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07. März 2008, 07:03 Uhr

Das vorletzte Spiel in der Gruppe 1 dürften sich die Kieler allerdings etwas leichter vorgestellt haben. Die Franzosen machten gestern da weiter, wo sie am Sonntag bei ihrem Überraschungssieg gegen Leon aufgehört hatten. Unbekümmert, frech und dynamisch im Angriff, kompromisslos in der Deckung. Da blieb den Hausherren oft nur die Rolle der staunenden Beobachter. Da auch Kiels Schlussmann Mattias Andersson nicht so stark auftrat, wie noch in den vergangenen Partien, waren es die Gäste, die in der Anfangsphase vorne lagen - verdient. 17 Minuten lang mussten sich die Zuschauer gedulden, ehe Nikola Karabatic für die erste Kieler Führung sorgte (12:11). Doch die Mannschaft aus Ivry blieb dran und ließ den THW nur mit einer knappen Führung in die Pause gehen.
Nach dem Wechsel mussten die Gäste dem hohen Tempo in Durchgang eins dann doch Tribut zollen. Die Kieler, bei denen nun Thierry Omeyer zwischen den Pfosten ein gelungenes Comeback nach knapp zweiwöchiger Verletzungspause feierte, bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Spätestens beim 29:24 (43.) war die Partie entschieden. Erfreulich aus Kieler Sicht: Der zuletzt in der Kritik stehende Kim Andersson hat seine Treffsicherheit wieder gefunden und war mit neun Treffern bester THW-Torschütze.
THW Kiel: Omeyer, M. Andersson; Lund K. Andersson (9/1), Lundström (6), Kavticnik ( 5), Anic (n.e.), Lövgren ( 4/2), Ahlm (4), Szilagyi, Zeitz (1/1), Karabatic (5), Klein (1), Jicha (1).

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