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Besser als nichts : Kleines Frühstück reicht für Schulkinder aus

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Sich stundenlang konzentrieren zu können, ist für Schüler sehr wichtig. Ohne Essen sollten sie deshalb nicht aus dem Haus gehen. Ein üppiges Frühstück ist aber kein Muss.

Das Frühstück gilt als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Nicht alle Kinder kriegen morgens aber schon etwas runter.

«Das sind die sogenannten Spätstarter, und Eltern sollten das respektieren», sagt Prof. Mathilde Kersting vom Forschungsdepartment Kinderernährung an der Universitätskinderklinik Bochum im Gespräch.

Statt das Schulkind mit einer Schale Cornflakes zu verfolgen, reicht eine Kleinigkeit am Morgen aus. Das kann ein Becher Milch oder ein leicht gesüßter Kakao sein. Für die Schule packen Eltern ihren Kindern dann am besten ein üppiges Frühstück ein, mit einem großen Pausenbrot, Obst oder klein geschnittenem Gemüse.

Beim Brot gilt: dick schneiden und dünn belegen, idealerweise mit Käse, Wurst, Schinken oder Frischkäse. Den süßen Belag sollte es lieber am Wochenende geben - nicht aus Kaloriengründen, sondern weil sich die wenigsten Kinder in der Schule die Zähne putzen können.

Viele Kinder essen mittags in der Schule. Nachmittags darf es dann auch mal etwas Süßes geben wie ein Eis oder Kekse. «Das können irgendwelche sein und keine, die mit Vitaminen angereichert sind», sagt Kersting.

Überhaupt sollten sich Eltern nicht von Sprüchen auf Lebensmitteln blenden lassen, die mit extra Vitaminen oder Kalzium werben. «Das braucht fast kein Kind in Deutschland.» Schulkinder bräuchten auch nicht per se mehr Kalorien, nur weil sie stärker geistig gefordert sind. Wichtig sind eher regelmäßige Mahlzeiten.

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erstellt am 24.Jul.2017 | 04:53 Uhr

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