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Science Summer School : Hightech-Betriebe zum Anfassen

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Auf Talentsuche: Unternehmer wollen mit dem Projekt Kontakte zu begabten Schülern fördern. Erstmal müssen aber die Lehrer vorbereitet werden.

Itzehoe | "Augen weiter öffnen und Bewusstsein schärfen" - nur wenige Worte brauchte Werner Wassermann, Lehrer für Mathe und Physik an der Kaiser-Karl-Schule, um seinen Besuch im Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (Isit) zu begründen. Er und sein KKS-Kollege Wulf Holtorf (Biologie und Sport) gehören zu jenen Lehrern, die sich am Isit auf die nächste "Science Summer School" Ende Oktober vorbereiteten.

Um die Lehrer einzustimmen, erläuterte Dr. Ralf Schwedler das Konzept der Veranstaltung für Schüler. Mitglieder des Vereins Hightech Itzehoe wollen erneut eine Woche lang Schülern praxisnahe Einblicke in die Welt der Ingenieur- und Naturwissenschaften bieten und sie motivieren, sich nachhaltig mit diesen Themen zu befassen. Schließlich wollen die Unternehmer Talente entdecken, fördern und Kontakt zu begabten und motivierten Schülern halten, um sie am Ende ihrer Ausbildung womöglich sogar zurückzuholen in diese Region.
"Schleswig-Holstein steckt voller toller Technik"
Die stecke voller hochtenisierter Betriebe, wie Prof. Dr. Ralf Thiericke (IZET) in seiner Einführung erläuterte. Deren Inhaber gaben den Lehrern schließlich noch einen tieferen Einblick in ihre Unternehmen. So erläuterte Dr. Matthias Fryda (Condias), wie seine Diamant beschichteten Elektroden der Wasseraufbereitung dienen. Fryda freute sich, "dass das Interesse der Lehrer sehr groß ist". Damit könnten Hemmschwellen auf beiden Seiten abgebaut werden. "Schleswig-Holstein steckt voller toller Technik, die aber nicht recht bekannt ist."

Das griff Wulf Holtorf auf. Er wies auf Labore im Raum Lübeck hin, die mit Geräten arbeiteten, die sich ein Gymnasium kaum leisten könne. Wassermann nannte das Forschungszentrum Desy in Hamburg, zu dem ebenfalls Kontakte bestünden. Sie hätten nun die maßgeblichen Vertreter der Summer School kennen gelernt, was Mut mache, die Schüler dann auch zu der Veranstaltung zu schicken.

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erstellt am 03.Feb.2009 | 07:01 Uhr

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