Internet : Freenet tritt Initiative für sichere E-Mails bei

Freenet will - neben der Telekom und United Internet - der deutschen Brancheninitiative für sicheren E-Mail-Versand beitreten.
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Freenet will - neben der Telekom und United Internet - der deutschen Brancheninitiative für sicheren E-Mail-Versand beitreten.

E-Mails deutscher Anbieter sollen besser vor Blicken von außen geschützt werden - auch, um verunsicherte Kunden zu beruhigen. Das sieht das Projekt «E-Mail made in Germany» vor. Nun bekommt die Initiative der Telekom und United Internet ein neues Mitglied.

shz.de von
23. September 2013, 16:16 Uhr

Der Mobilfunk- und E-Mail-Anbieter Freenet will der deutschen Brancheninitiative für sicheren Mail-Versand beitreten. Freenet wird das dritte Mitglied der Initiative «E-Mail made in Germany» von der Deutschen Telekom und United Internet, wie die Telekom am Montag (23. September) mitteilte. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» darüber berichtet.

Damit verpflichte sich Freenet, den Mail-Verkehr seiner Nutzer mit dem SSL-Protokoll zu verschlüsseln und die Daten in sicheren Rechenzentren innerhalb Deutschlands zu speichern. Die SSL-Verschlüsselung soll die E-Mails auf dem Weg zwischen den Rechenzentren der Anbieter gegen Blicke von außen schützen. Freenet nutze diese Verschlüsselung bereits seit zehn Jahren, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christoph Vilanek. Das Unternehmen sitzt in Büdelsdorf bei Rendsburg.

Die Telekom und United Internet mit den Marken GMX und Web.de hatten die Initiative vergangenen Monat ins Leben gerufen. Damit wollen die Konzerne einer wachsenden Verunsicherung bei Nutzern über die Sicherheit ihrer E-Mails und Daten entgegentreten. Der ehemalige US-Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden hatte zuvor über weitreichende Möglichkeiten der Geheimdienste zur Internetspionage berichtet.

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