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Facebook gibt Einblick in Sortierungs-Mechanismus

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Berlin/Menlo Park (dpa) - Wer sortiert eigentlich die Facebook-Meldungen? Das fragen sich viele Nutzer und Kunden des Sozialen Netzwerks. Das gewährt nun einen Einblick in den Mechanismus. Leicht zu verstehen ist er nicht.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Berlin/Menlo Park (dpa) - Wer sortiert eigentlich die Facebook-Meldungen? Das fragen sich viele Nutzer und Kunden des Sozialen Netzwerks. Das gewährt nun einen Einblick in den Mechanismus. Leicht zu verstehen ist er nicht.

Welche Nachrichten der Facebook-Freunde werden nach dem Einloggen prominent angezeigt, welche verschwinden im Nachrichtenstrom? Darüber entscheidet eine mathematische Formel, über die das Netzwerk bisher wenig verraten hat. Nun will Facebook Nutzern und Werbekunden zumindest einige Einblicke in seinen Algorithmus geben. Dazu sollen Änderungen an der Formel erklärt werden. «Wir haben von unseren Nutzern und Seitenbetreiber gehört, dass wir diese Updates besser kommunizieren müssen», heißt es in dem ersten derartigen Bericht, der kürzlich veröffentlicht wurde. Besonders Betreiber von Fanseiten hatten Facebook in der Vergangenheit für überraschende Änderungen am Sortierungsmechanismus kritisiert.

Die Formel bestimmt, wie viele der «Fans» einen neuen Eintrag zu Gesicht bekommen. Das sind häufig nicht alle, die zuvor auf den «Gefällt mir»-Knopf gedrückt haben. Stattdessen hängt die Reichweite der Einträge unter anderem davon ab, wie viele der Kontakte auf eine neue Statusnachricht reagieren. Das gilt auch für reguläre Nutzer. Je mehr «Gefällt mir»-Klicks oder Kommentare es gibt, desto prominenter wird ein Eintrag im Nachrichtenstrom der eigenen Freunde platziert. Wer bei den Einträgen einer bestimmten Fanseite oder eines Freundes den digitalen «Daumen hoch» zeigt, bekommt danach mehr Neuigkeiten dieser Person oder Seite zu sehen, erklärte Facebook.

Eintrag von Facebook (eng.)

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