Boßler ohne echte Chance

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16. September 2008, 07:32 Uhr

Wesselburen | Beim Landesfeldpokalturnier des Verbandes Schleswig-Holsteinischer Boßler (VSHB) hatten die Eiderstedter Teilnehmer nichts zu bestellen. So landete der K-Bund in der A-Klasse auf dem 3. Platz, in der B-Klasse belegten Tönnig (4.) und der Heverbund (5.) die hinteren Ränge. Dagegen verpasste Simonsberg als einziger Vertreter des Unterverbands Norden als Dritter der B-Klasse nur knapp den Aufstieg in die "Königsklasse".

In beiden Klassen dominierten die Teams aus Dithmarschen auf dem Feldkampfgelände des Boßelvereins "Achtung" Wesselburen im Sommerkoog von Hillgroven. In der A-Klasse konnte der Mielebund Meldorf seinen Titel erfolgreich verteidigen, während die Eddelaker Boßler in der B-Klasse alle vier Kämpfe siegreich beendeten.

Als einziger Vertreter aus Eiderstedt startete der K-Bund in der A-Klasse neben dem Titelverteidiger Mielebund, Gastgeber Wesselburen, Altona und Lunden. Hier bestand ein Team aus zehn Werfern und es wurde bei jeweils einem Durchgang jeder gegen jeden geworfen. Für den K-Bund langte es dabei nur gegen Altona mit zwölf Metern und gegen Lunden mit 15 Metern zu zwei Siegen. Das Nachsehen hatte man gegen den Mielebund mit 54 Metern und gegen Wesselburen mit 37 Metern. Für den K-Bund mit Jürgen Gebert, Torsten Gebert, Thore Lesch, Tim Burmeister, Olaf Gebert, Wolfgang Jacobs, Jannek Widderich, Björn Wegener, Nick Dithmer, Hartmut Thomsen und Rolf Peters langte es zum 3. Platz.

In der B-Klasse ging es auch jeder gegen jeden, wobei sich jeweils sechs Boßler gegenüber standen, es wurden zwei Durchgänge geworfen. Tönning erreichte dabei nur einen Sieg, während der Heverbund sogar sieglos blieb. Im direkten Vergleich kam es zu einem in Boßelfeldkämpfen eher unübliches Unentschieden. Durch die unnötige Niederlage gegen Tönning verpasste Simonsberg als Vertreter des Unterverbandss Norden mit dem dritten Platz den Aufstieg in die A-Klasse. Mit vier ungefährdeten Siegen gewannen die stark werfenden Eddelaker Boßler in der B-Klasse. Als Zweitplazierter schaffte "Forsch weg" Westerdeichstrich auch den Aufstieg in die A-Klasse.

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