Auch Facebook bestätigt künftig Promi-Profile

 Der Haken beweist es: Das ist das echte Facebook-Profil von Selena Gomez. Foto: Facebook
Der Haken beweist es: Das ist das echte Facebook-Profil von Selena Gomez. Foto: Facebook

Menlo Park (dpa) - Bisher sich kann bei Facebook jeder für einen Prominenten ausgeben. Bald wird das schwieriger: Das Online-Netzwerk wird offiziell bestätigte Profile bekannter Leute und Marken künftig kennzeichnen. Bei Twitter hat sich das System bereits bewährt.

shz.de von
30. Mai 2013, 01:22 Uhr

Menlo Park (dpa) - Bisher sich kann bei Facebook jeder für einen Prominenten ausgeben. Bald wird das schwieriger: Das Online-Netzwerk wird offiziell bestätigte Profile bekannter Leute und Marken künftig kennzeichnen. Bei Twitter hat sich das System bereits bewährt.

Bei Facebook wird man künftig mehr Sicherheit haben, dass ein Profil mit dem Namen eines Prominenten auch tatsächlich diesem Promi gehört. Das weltgrößte Online-Netzwerk führt ein weißes Häkchen auf blauem Kreis neben dem Namen als Erkennungszeichen für «bestätigte Seiten» ein. Das Häkchen werde eine «kleine Gruppe» von Berühmtheiten, Journalisten, Staatsbeamten sowie populäre Marken bekommen, kündigte Facebook am Mittwoch (29. Mai) an. Als Beispiel wurde das Profil von US-Schauspielerin Selena Gomez gezeigt.

Der Kurzmitteilungs-Dienst Twitter pflegt schon lange ein solches System bestätigter Konten für Prominente, die ebenfalls mit einem Häkchen markiert werden. Facebook hatte sich lange dagegen gesträubt, auch wenn Experten davon ausgingen, dass Profile mit den Namen bekannter Personen mit vielen «Freunden» von Facebook im Hintergrund auf Echtheit geprüft wurden. Dennoch passierte es gelegentlich, dass man die echten Facebook-Seiten der Prominenten nur schwer von Fälschungen unterscheiden konnte.

Facebook werde selbst auf die Prominenten zugehen, hieß es. Sie könnten sich aber auch selbst melden, wenn sie gefälschte Profile entdecken.

Facebook-Nutzer können aber jederzeit Fake-Accounts melden. Unter http://dpaq.de/SG3i5 findet sich eine Anleitung dazu.

Bei Twitter versagte das System nur gelegentlich, als beispielsweise wegen eines falsch aufgeschriebenen Benutzernamens für kurze Zeit ein Satire-Profil versehentlich für den echten Account der Ehefrau von Medienmogul Rupert Murdoch erklärt worden war.

Facebook-Mitteilung (eng.)

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