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Internet : Am besten per Rechnung: Sicher bezahlen im Internet

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Von der Kreditkarte über das Lastschriftverfahren bis zur Rechnung: Zahlungsverfahren gibt es beim Onlineshopping wie Sand am Meer. Sicher sind aber nicht alle. Vorsichtig müssen Verbraucher immer dann sein, wenn der Händler nur Vorkasse erlaubt.

Die schicken Highheels, der neueste Krimi oder ein güngstiges Notebook - immer mehr Produkte werden im Internet gekauft. Aber ist das auch sicher? Das kommt ganz auf die Zahlungsmethode an, sagen Experten. «Alle Bezahlverfahren haben ihre Vor- und Nachteile», sagt Patricia Baumann vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Am besten für den Kunden ist das Bezahlen per Rechnung: «Das ist die ideale Form der Zahlung», erklärt Markus Feck, Jurist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: «Der Kunde bekommt die Ware und kann sie prüfen.» Wenn dann alles in Ordnung ist, könne er den Rechnungsbetrag bezahlen. Das Problem dabei: «Die Zahlungsform wird nicht von allen Unternehmen angeboten, weil es mit einem Risiko verbunden ist.»

Tatsächlich bieten nur 34 Prozent der kleineren Händler eine Bezahlung auf Rechnung an. Bei den größeren Shops mit mehr als einer Million Umsatz pro Jahr waren es mit 39 Prozent kaum mehr. Das zeigt eine 2012 veröffentlichte Studie der Universität Regensburg.

Wird kein Kauf auf Rechnung angeboten, ist laut Verbraucherschützer Feck die Lastschrift die zweitbeste Option. Der Vorteil daran ist, dass man bei allen Banken der Abbuchung innerhalb von acht Wochen und ohne Angabe von Gründen widersprechen kann. Meist geht das heute ganz einfach per Onlinebanking.

Nachteil bei der Lastschrift, genau wie bei der Zahlung mit Kreditkarte: Man muss seine Kontodaten übermitteln. «Da muss man darauf achten, dass es über eine verschlüsselte Verbindung passiert», sagt Markus Feck.

Recht häufig angeboten wird auch die Bezahlung per Kreditkarte. Dieses Verfahren ist nach Angaben von Markus Feck ebenfalls relativ sicher: Auch hier hat der Kunde die Möglichkeit, unrechtmäßig eingezogene Beträge zurückbuchen zu lassen. Allerdings ist die Vorgehensweise etwas komplizierter als bei der Lastschrift.

Die Online-Zahlung erleichtern wollen Bezahldienste wie die eBay-Tochter PayPal. Dabei können die Nutzer per Kreditkarte oder Lastschrift ihr Konto bei dem Dienst ausgleichen, wie BSI-Sprecherin Baumann erläutert: «Es besteht auch die Möglichkeit, mittels Überweisung ein Guthaben auf das Konto einzuzahlen, das dann für Transaktionen genutzt werden kann.» Schwierigkeiten können dabei aber immer dann auftreten, wenn der Betrag zu Unrecht bezahlt wurde, zum Beispiel weil der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht hat. «Da gibt es immer mal wieder Probleme», sagt Markus Feck.

Eine besondere Form von Bezahldiensten sind solche, bei denen der Verbraucher durch Eingabe von PIN und TAN die Zahlung freigibt. Die eigentliche Überweisung führt dann der Dienstleister aus. Wer solche Dienste nutzt, verstößt aber womöglich gegen Geschäftsbedingungen seiner Bank, warnt Markus Feck. Denn die Kreditinstitute verbieten darin ausdrücklich, sensible Daten wie PIN und TAN an Dritte weiterzugeben. «Darüber muss man sich im Klaren sein», sagt der Verbraucherschützer.

Bei Händlern naturgemäß beliebt ist die Zahlung per Vorkasse. Experten raten davon aber eher ab. «Ein seriöser Onlinehändler wird immer mindestens eine alternative Zahlungsmethode anbieten», sagt BSI-Sprecherin Baumann. «Wenn Nutzer trotzdem eine Bezahlung per Vorkasse vornehmen wollen, sollten sie sich vorab intensiv über den betreffenden Händler informieren.»

Studie zu Zahlungsverfahren im Internet (pdf)

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erstellt am 16.Okt.2013 | 10:16 Uhr

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